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Diskussion beim Festival der Utopie

Ilsede Diskussion beim Festival der Utopie

Ilsede. Das zweite Festival der Utopie fand Freitag und Sonnabend unter dem Titel „Jahrmarkt für kuriose Gedanken und ernsthafte Utopien“ auf dem Ilseder Hüttengelände statt. Rund 100 junge Menschen aus unterschiedlichen Branchen, wie etwa Versicherungskaufleute, Banker, Informatiker, Journalisten und Lehrer, nahmen daran teil und entwickelten in Workshops Ideen für neue Formen der Arbeit.

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Sonnenschutz: Unter Zelten und Pavillonen fanden die einzelnen Workshops statt.

Quelle: bol

Veranstaltet wurde das Festival von der Allianz für die Region GmbH unter der Federführung von Annette Schütze. „Mit dem Festival und der Themenvorgabe wollen wir kleineren Unternehmen aufzeigen, wie sie aus alten Arbeitsmustern ausbrechen können“, erklärte Schütze, „Das ist gerade für diese Unternehmensgruppe nicht immer einfach.“ Die zehn Workshop-Themen lasen sich überaus interessant. Dabei ging es unter anderem um „Kreatives Schreiben“ mit Tobias Hülswitt, ein Workshop, in dem eine Welt der zukünftigen Arbeit entworfen und Figuren in Kurztexten diese neue Welt erleben konnten. Im Workshop „Visual Thinking“ mit Gabriele Schlipf beschäftigen sich die Teilnehmer mit Fragen wie „Wie, wo, wann und was werden deine Urenkel arbeiten? Wie werden sie Arbeit definieren? Werden sie leben, um zu arbeiten, oder arbeiten, um zu überleben?“ Claire Born und Maike Jansen boten hingegen einen Workshop an, in dem den Teilnehmern das „Dragon Dreaming“ nähergebracht wurde. Darin ging es um Teamarbeit, bei der das Pferd von hinten aufgezäumt wird. Nicht ein Team muss eine bestimmte Aufgabe erledigen, sondern eine bestimmte Aufgabe wird von einem Team erledigt. Interessen, Fähigkeiten und Rollen wurden hierbei erarbeitet und die Konfliktfähigkeit getestet, wobei Methoden aus der Betzavta-Schule, dem Dragon Dreaming und dem Impro-Theater zur Anwendung kamen.

Wie innovativ dieses Festival ist, wurde bei einem Spaziergang über das Gelände deutlich. Bei 40 Grad steckten die Teilnehmer ihre Füße kurzerhand in Kinderplanschbecken, um ein wenig Erfrischung zu genießen und so den Geist anzuregen. Beim großen Finale am Sonnabend präsentierten die Teilnehmer schließlich die Ergebnisse und hatten beim anschließenden Discussion-Dinner die Gelegenheit, sich untereinander sowie mit Vertretern aus Industrie und Wirtschaft auszutauschen.

Auch Ilsedes Bürgermeister Otto-Heinz Fründt kam zur Abschluss-Veranstaltung und informierte in seiner Ansprache an die Teilnehmer über das historische Festivalgelände, das die wenigsten der Teilnehmer vorher kannten, von dem sie aber anschließend begeistert waren.

bol

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