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Die blaue Mauritius aus Bielefeld

Hüttengelände Ilsede Die blaue Mauritius aus Bielefeld

Familiäre Atmosphäre beim neunten Treffen des BMW-Clubs Peine in Groß Ilsede: Die erhoffte Rekordmarke von 500 Fahrzeugen verfehlten die Veranstalter allerdings. Am Ende des trotzdem erfolgreichen Tages zählten sie 434 Autos der Marke aus Bayern.

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434 BMW waren am Sonnabend auf dem Parkplatz rund um die Ilseder Gebläsehalle geparkt.

Quelle: Thorsten Pifan

Ilsede-Groß Ilsede. Wer Matthias Rodefeld auf seinen BMW M3 anspricht, muss Zeit mitbringen. 2500 Stunden Arbeit hat der Fahrer in sein 381-PS-Auto gesteckt und neugierige Fragen beantwortet er gern – und ausgiebig. Besonders stolz ist Rodefeld auf die Felgen mit den vergoldeten Schrauben. Für jede einzelne Schraube hat er die Löcher gebohrt. Das Ergebnis blitzt und blinkt.

434 Teilnehmer waren beim BMW-Treffen am Sonnabend in Groß Ilsede auf dem Hüttengelände. Damit hat der BMW-Club sein Ziel, 500 Teilnehmer nach Peine zu locken, zwar verfehlt. Vereinschef Thomas Bursian ist aber trotzdem zufrieden. „Wir haben rund um das Gelände 150 weitere BMW gezählt, von Besuchern, die sich nicht anmelden und die zwölf Euro Startgebühr zahlen wollten“, sagt er. Dennoch gilt die offizielle Zahl der Teilnehmer.

Mit dabei auf dem Gelände waren auch Günther Effnert aus Bielefeld und seine „blaue Mauritius“. Dabei handelt es sich aber keineswegs um ein zugegeben wertvolles Stück Papier, sondern vielmehr um einen PS-starken BMW Z3.

Der leidenschaftliche Fahrer passt auf den ersten Blick gar nicht in die eher junge Gesellschaft der BMW-Freunde auf dem Hüttengelände. Effnert ist 69 Jahre alt, seinen BMW hat der KfZ-Meister aber trotzdem selbst umgebaut.

Entsprechende Liebe zum Detail lässt sich an dem Fahrzeug erkennen. Das Drei-Liter-Coupe ist von 221 PS auf 286 PS aufgerüstet. Und weil er seinen Wagen liebevoll „blaue Mauritius“ nennt, hat er selbstverständlich auch das Emblem der berühmtesten Briefmarke der Welt mit eingebaut – allerdings dezent unter der Motorhaube versteckt, selbst gestaltet mit Fensterfarben.

„Ich wollte mir die Marke nicht als Air-Brush-Motiv auf den Wagen sprühen lassen“, sagt er. Das Treffen endete laut Polizei und Veranstalter ohne Zwischenfälle am Samstagabend.

Thorsten Pifan

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