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"Die Sprache der Gemeinde finden"

Klein Ilsede "Die Sprache der Gemeinde finden"

Klein Ilsede. Zur „Pastorenschmiede“ entwickelt sich langsam die Klein Ilseder Kirchengemeinde St. Urban. Nachdem der bisherige Vikar Till Engelmann im Juni eine eigene Stelle annehmen wird, hat mit Alexander Schreeb bereits der nächste Pastoren-Azubi seine Arbeit in Klein Ilsede aufgenommen. Und in den ersten Tagen als Vikar in Klein Ilsede wurde der 28-Jährige schon richtig gefordert.

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Vikar Alexander Schreeb (links) mit seinem Mentor, Pastor Dr. Joachim Jeska. Zusammen haben sie bereits zu Ostern den Gottesdienst in der Klein Ilseder Kirche gestaltet.

Quelle: mu

So hat der aus Lachendorf bei Celle stammende Schreeb bereits seine erste Taufe sowie seine erste Trauerfeier hinter sich. „Das hat er richtig gut gemacht“, sagt Pastor Dr. Joachim Jeska, der Mentor des Vikars, und erntet einen stolzen Blick seines Schützlings. „Ich war schon sehr aufgeregt“, erzählt Schreeb. Als er dann von allen Beteiligten gelobt wurde, sei ihm regelrecht ein Stein vom Herzen gefallen.

Etwa zwei Jahre dauert das sogenannte Vikariat. Diese Ausbildung ist Voraussetzung zur Ordination in den Pfarrdienst und teilt sich in Theorie und Praxis. Den theoretischen Teil hat Schreeb bereits im Oktober vergangenen Jahres angefangen, dann war er drei Monate im Peiner Ratsgymnasium tätig. Und nun ist er also in Klein Ilsede aktiv. Das Dörflein wurde ihm dabei von der Landeskirche zugewiesen. Und obwohl er Klein Ilsede vorher nicht kannte, hat er sich schnell eingelebt. „St. Urban ist eine unglaublich lebendige Gemeinde“, sagt der 28-Jährige. Und auch mit seinem Mentor komme er prima zurecht. „Mir gefällt das Leitbild der Gemeinde, dass die Kirche zu den Menschen gebracht werden soll“, erzählt Schreeb.

Seine Berufung zum Geistlichen hat der ledige 28-Jährige übrigens erst nach dem Abitur für sich entdeckt. Er stamme weder aus einem kirchlich geprägten Elternhaus, noch habe er sich als Kind oder Heranwachsender sonderlich für die Institution Kirche interessiert. Als Jugendlicher seien dann jedoch immer mehr philosophische Fragen für ihn wichtig geworden. Schließlich fing er ein Theologie-Studium an, „vor allem auch, weil das so vielseitig ist“, sagt Schreeb. Glaube, Gott, Philosophie, Sprachen - die Bandbreite sei enorm. Vor allem würden ihm aber natürlich die Menschen „seiner“ Kirchengemeinde am Herzen liegen. „Die Herausforderung ist dabei, als Pastor die Sprache der Gemeinde zu finden“, sagt der 28-Jährige und erntet einen stolzen Blick seines Mentors.

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