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„Die Realschule hat sich sehr verändert“

Ilsede „Die Realschule hat sich sehr verändert“

Ilsede. „Die Realschule von heute ist nicht mehr wie vor 15 Jahren“, sagt Sigrun Neckel, Schulleiterin der Realschule in Groß Ilsede. „Wir bereiten die Schüler heute ganz gezielt auf die Berufe vor - mit Praxisnähe.“

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Mitglieder der Steuergruppe an der Realschule Ilsede (v.l.): Karin Salzwedel, Schulleiterin Sigrun Neckel, stellvertretende Schulleiterin Heike Trautmann und Steuergruppen-Vorsitzende Christine Bendewald.

Quelle: ju

Die üblichen Unterrichtsfächer, dazu vielleicht noch ein Kurs in Hauswirtschaft und einer für Bewerbungsgespräche - so ist in vielen Köpfen noch die Schullaufbahn zur einstigen Mittleren Reife verankert. Doch heute stehen auch Medienerziehung, Sprachzertifikate, Berufsorientierung, Gesundheitserziehung, Soziale Bildung, Mobilität, Technik und Wirtschaft auf dem Lehrplan einer Realschule.

„Vor allem im Bereich der Berufsorientierung erfüllen wir die gleichen Aufgaben wie eine Gesamtschule“, betont Neckel. In Schuljahr neun und zehn setzen die Schüler für sich einen individuellen Schwerpunkt. Vier Profile stehen den Realschülern zur Auswahl: Sprachen, Wirtschaft, Technik sowie Gesundheit und Soziales (siehe Infokasten).

An mindestens 30 Schultagen werden in den jeweiligen Profil-Fächern Maßnahmen zur Berufsorientierung angeboten. So fahren die Sprach-Schüler unter anderem nach Paris, die Schüler des Wirtschaftsprofils gründen beispielsweise eine Schülerfirma, die Techniker greifen zu Hammer und Lötkolben oder die Schüler des Profils Gesundheit und Soziales besuchen Kindertagesstätten.

„Wir arbeiten eng mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit, mit den Kammern, Betrieben und Einrichtungen zusammen. Wir bieten extra viele Öffnungen nach außen“, sagt Lehrerin Christine Bendewald, Vorsitzende der Steuergruppe an der Realschule Ilsede. „Eine Realschule ist heute viel praxisnäher, und auch die Herausbildung sozialer Verhaltensweisen und des Allgemeinwissens wird stark gefördert.“

Schulsanitätsdienst, Tutorensystem oder Patenprogramm sind nur einige besondere Angebote, in denen Schüler eigenverantwortlich andere Schüler unterstützen. „Zehntklässler geben Schülern der fünften Klasse zum Beispiel Nachhilfe“, erklärt Neckel. Und durch das „Teamteaching“, bei welchem zwei Lehrer in einer Klasse gemeinsam unterrichten, können die Ilseder Realschüler noch individueller unterstützt werden, so Neckel. „Eine Realschule bereitet die Schüler ganz gezielt auf den Beruf oder ein Studium vor.“

ju

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