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„Der Ponyhof ist mein Leben“

Ölsburg „Der Ponyhof ist mein Leben“

Die Diskussion um die Schließung des örtlichen Ponyhofes Fuhsethal schlägt in Ölsburg hohe Wellen. Jetzt haben zahlreiche Kinder eine Unterschriftenaktion gestartet. Sie wollen, dass „ihr“ Ponyhof erhalten bleibt.

Ölsburg. „Das wäre eine absolute Katastrophe, wenn der Ponyhof schließen müsste“, sagt Cornelia Helmecke aus Adenstedt. Seit etwa drei Jahren besucht ihre Tochter Daria das kleine Idyll an der Fuhse in Ölsburg. Sie hat hier viele Freundschaften geschlossen, ihre Reitkünste verfeinert und auch viel über den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren gelernt. „Als wir aus der PAZ erfahren haben, dass der Reithof eventuell geschlossen werden muss, konnten wir das gar nicht glauben.

Wie den Helmeckes geht es vielen Familien aus dem Peiner Land. Der Ponyhof ist ein Geheimtipp in Sachen Reitanlage, viele Mädchen besuchen gerne die Anlage, nennen sie liebevoll „unser Paradies“. Doch die Zukunft des Paradieses ist gefährdet.

Vor dem Verwaltungsgericht Braunschweig streiten sich gerade Inhaber Wolfgang Feigs und der Landkreis Peine über den Fortbestand des Ponyhofes. Die Verwaltung wirft Feigs vor, dass er nie eine Baugenehmigung besessen habe; der Ponyhof hätte somit nie errichtet werden dürfen. Außerdem liege der Reithof in einem Überschwemmungs- und Landschaftsschutzgebiet.

Den Kindern sind die Streitereien um Paragrafen egal. „Vielleicht hat Herr Feigs ja wirklich einen Fehler gemacht“, sagt zum Beispiel die elfjährige Julia. „Aber deswegen kann man uns hier doch nicht alles kaputt machen.“ Und ein anderes Mädchen ergänzt: „Der Ponyhof ist mein Leben. Soll ich jetzt zu Hause vor dem Computer sitzen, anstatt hier zu reiten?“

Um ihren Ärger Luft zu machen, haben die Kinder Plakate gebastelt. Außerdem wurde eine Unterschriftenaktion gestartet, am Wochenende sind die Kinder zudem in den Supermärkten der Region unterwegs, um auf die Problematik aufmerksam zu machen.

Außerdem haben sie bereits Briefe an Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes und Landrat Franz Einhaus verfasst. „Für die Mädchen und Jungen bricht eine Welt zusammen, wenn die Anlage schließen muss“, sagt Mutter Helmecke und ihre Tochter ergänzt mit kämpferischer Stimme: „Unser Ponyhof muss erhalten bleiben!“ mu

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