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Der Ilseder Kulturverein begab sich erneut auf große Entdeckungstour

Ilsede Der Ilseder Kulturverein begab sich erneut auf große Entdeckungstour

Ilsede. Unterwegs nach Königslutter, Hötensleben und Harbke waren jetzt 43 Mitglieder und Freunde des Ilseder Kulturvereins. Dabei lernten und entdeckten sie allerlei Wissenswertes.

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Die Ausflugsgruppe des Ilseder Kulturvereins verlebte einen schönen Tag.

Am Anfang der von Wolfgang Fery geleiteten Kulturfahrt stand eine ortskundige Führung durch den romanischen Kaiserdom in Königslutter, dessen Grundstein 1135 von Lothar III. von Süpplingenburg gelegt worden war.

Die letzte, mehrjährige Restaurierung der Stiftskirche bis zum Jahr 2010 brachte wieder prächtige Wandzeichnungen im Innenraum hervor. Gewölbe, Pfeiler und Mauern sind nicht mehr aus rohem Stein, sondern in der Ausmalung von August Essenwein vom Ende des 19. Jahrhunderts zu bewundern. Eindrucksvoll waren zudem das Grabmal der kaiserlichen Familie in der Mitte des Domes und der Kreuzgang, das Werk italienischer Bildhauer. „In der Architektur der Romanik nimmt der Kaiserdom Königslutter eine herausragende Stellung ein“, sagte Fery.

Nächster Programmpunkt der Kulturreise war eine Besichtigung der St.-Bartholomäuskirche in Hötensleben mit ihrer um 1679 geschaffenen mehrgeschossigen, acht Meter hohen, hölzernen Altarwand , eine der frühesten und prächtigsten Kanzelaltäre in Mitteldeutschland.

Weitere Station war eine Führung durch den Schlosspark in Harbke, der ab 1740 angelegt und bald darauf in einen Landschaftspark umgewandelt worden war. Es war das Bestreben des einstigen Schlossherrn Friedrich August von Veltheim, fremde nordamerikanische Gehölze dort „einzubürgern“.

Damit wurde die „Harbkische wilde Baumzucht“ ein bedeutender Pflanzenlieferant in Europa. Seltene Gehölze aus der Gründerzeit sind bis heute erhalten, wie der wahrscheinlich älteste Ginkgobaum Deutschlands von 1758, ein 250 Jahre alter Tulpenbaum sowie die „Goethebuche“ von 1805.

Die zum Gartenensemble gehörende und im neogotischen Stil erbaute Orangerie ist heute nicht nur Ort für standesamtliche Trauungen, sondern Kulisse für Konzerte und beherbergt ein Ausflugs-Café.

Die Entdeckungstour endete mit einer Besichtigung der Harbker Schlosskirche St. Levin mit deren historisch wertvoller Fritzsche-Treutmann-Orgel, die die Ilseder und Peiner Kulturfreunde kennenlernen durften.

rd

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