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Der „Chronist“ von Ilsede wird 80 Jahre alt

Groß Ilsede Der „Chronist“ von Ilsede wird 80 Jahre alt

Groß Ilsede. Die Chronik „950 Jahre Ilsede“ ist ein Projekt, das dem vielseitig aktiven Jubilar besonders wichtig ist. Kein Wunder, interessierte sich Werner Wolters seit seiner Schulzeit mit Lehrer Leopold für alles, was mit Geschichte zu tun hatte.

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Der „Chronist“ Ilsedes: Werner Wolters feiert heute 80. Geburtstag.

Quelle: Foto: mir

Doch auch bei vielen anderen Projekten - ob in der Politik oder im Verein - mischte er mit. Heute feiert der gebürtige Groß Ilseder seinen 80. Geburtstag.

Wolters ist Ehrenmitglied bei VT Union, wo er als „lüttscher Steppke“ mit dem Fußballspielen begann und 20 Jahre lang im Vorstand tätig war. „Unser erstes Fußballspiel war 1946 kurz nach dem Krieg gegen Rosenthal.“ Ein Nachbar nahm ihn auf dem Gepäckträger mit. An den Ausgang des Spiels kann er sich noch gut erinnern: „Ich glaube, wir haben drei zu eins verloren“, sagt er und lacht.

Zwei Wahlperioden lang engagierte sich Wolters für die SPD im Ilseder Gemeinderat, wirkte im Vorstand des Planungsverbands Ilseder Hütte mit und ist bis heute Mitglied im Förderverein „Haus der Geschichte“ und im Arbeitskreis Dorfgeschichte. Letzterer ging übrigens aus dem Arbeitskreis Chronik hervor, der drei Jahre lang gemeinsam an der Ilseder Schrift gearbeitet hatte. Und weil man sich so gut verstand, blieb man zusammen, „um zu versuchen, etwas für die Gemeinschaft zu tun“, schildert der Jubilar. Heute bietet der Arbeitskreis Dorfbesichtigungen an, gibt einen Jahreskalender heraus, und auch ein Buch wurde schon veröffentlicht.

„Ich bin sehr heimatgebunden“, sagt der Jubilar über sich selbst, der Anfang der 60er Jahre mit seiner Frau Irmgard ein Haus in Groß Ilsede baute und zwei Töchter inklusive Enkelkinder hat. Das gilt auch für sein Berufsleben, das eng mit der Geschichte Ilsedes verknüpft ist. „Ich habe 1951 auf dem Peiner Walzwerk angefangen“, erzählt Wolters. Als Werkstoffprüfer war er aber ebenso oft in Ilsede im Einsatz. Insgesamt 40 Jahre lang war er für die Stahlindustrie tätig. Und auch nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben beschäftigte ihn „die Hütte“ weiter - beim Planungsverband, der nach dem Ende der Hütten-Ära das ehemaligen Hüttengelände zu revitalisieren suchte, wie auch beim Förderverein „Haus der Geschichte“, der die Erinnerungen an die Ilseder Hütte lebendig halten will.

mir

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