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Debatte um den Kugelwasserturm: Absperrung scheint vorerst vom Tisch

Ilsede Debatte um den Kugelwasserturm: Absperrung scheint vorerst vom Tisch

Ilsede. Überraschende Wende: Die Sperrung des Geländes rund um den sanierungsbedürftigen Kugelwasserturm auf dem Ilseder Hüttengelände scheint vorerst vom Tisch. Das teilte der Ilseder Bürgermeister Wilfried Brandes (SPD) gestern nach Gesprächen mit dem Landkreis Peine auf PAZ-Anfrage mit.

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Der Kugelwasserturm und die Umformerstation

Quelle: ilsede.tv/Olaf Groeneveld

Bisher war davon ausgegangen worden, dass der Landkreis als Bauaufsichtsbehörde auf einer Sperrung beharren werde. Begründung: Das einsturzgefährdete Industriedenkmal stelle eine „offensichtliche Gefahr“ dar. In der Gemeinde Ilsede hatte man diese Einschätzung einer akuten Gefährdung nie geteilt - und nach gemeinsamen Gesprächen scheint nun auch der Landkreis seine Meinung geändert zu haben. Genauer wollte sich die Kreisverwaltung in Peine jedoch nicht äußern. „Wir befinden uns derzeit in Abstimmungsgesprächen mit der Gemeinde Ilsede“, hieß es in einer knappen Mitteilung der Landkreis-Pressesprecherin Katja Schröder.

Ein Grund für den Meinungsumschwung könnte dabei sein, dass der Ingenieur Rainer Hempel Kreis- und Gemeindeverwaltung sein Gutachten zur Standsicherheit des Kugelwasserturms nochmals ausführlich erläutert hat. In dem Papier, das der PAZ vorliegt, erklärt der Fachmann unter anderem, dass 2013 mit der Planung der Sicherung oder Sanierung des Turms begonnen werden müsse. Ansonsten sei „künftig mit der Sperrung und dem eventuellen Zwangsrückbau zu rechnen“ - also nicht vor 2014.

Landkreis und Gemeinde wollen sich nun zusammensetzen und spätestens bis Herbst eine Entscheidung über die Zukunft des Kugelwasserturms treffen. „Um die Entscheidungsgrundlage zu komplettieren, ist zudem eine Abstimmung mit dem Land erforderlich“, hieß es dazu etwas nebulös in der Stellungnahme des Landkreises. „Es geht da vor allem um Fragen des Denkmalschutzes“, klärte Brandes auf und betonte dabei, dass natürlich auch die Lahstedter als Miteigentümer des Turms an den Gesprächen teilnehmen werden.

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