Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
„Das ist eine Riesensauerei“

Groß Bülten „Das ist eine Riesensauerei“

Die Angerstraße soll im Zuge des Ausbaus der Groß Bültener Ortsdurchfahrt keine Einbahnstraße werden. Das wurde jetzt im Ilseder Planungsausschuss bekannt. Die Anwohner reagierten empört.

Voriger Artikel
Wo die Sonne in der Klasse scheint
Nächster Artikel
Teo’s Musikanten: Gerüchte um Auflösung

Die Angerstraße soll nach den Plänen des Landkreises und der Ilseder Verwaltung die Hauptdurchgangsstraße in Groß Bülten werden.

Quelle: cb

Ilsede . Lothar Sakautzky ist sauer. Der Anwohner der Angerstraße in Groß Bülten ärgert sich über das Ergebnis des Prüfauftrages zur Verkehrführung in Groß Bülten. Einige Bürger hatten angeregt, Triftweg und Angerstraße im Zuges des Umbaus der Ortsdurchfahrt als Einbahnstraßen anzulegen.

Die Verwaltung prüfte diese Idee – und lehnte sie letztlich ab. Begründung: Das ursprüngliche Ziel, die Verkehre zu bündeln, würde dabei nicht zufriedenstellend erreicht werden und eine Verkehrsberuhigung im Kern somit nicht gelingen.

„Das ist ein Riesensauerei“, sagt Lothar Sakautzky, der die Verkündung des Ergebnisses im Planungsausschuss mitverfolgt hat. Der Groß Bültener fürchtet, dass nach dem Umbau der Ortsdurchfahrt, der Autoverkehr in der Angerstraße deutlich zunimmt.

Doch Sakautzky geht nicht nur das Ergebnis gegen den Strich – er kritisiert auch das Zustandekommen. „Die öffentliche Sitzung sollte eigentlich um 18.30 Uhr anfangen“, erläutert der Groß Bültener. „Sie ging jedoch schon vorher los. So war die Einwohnerfragestunde um halb sieben bereits vorbei, und wir konnten nichts mehr sagen.“

Diese Kritik will der stellvertretende Ilseder Bürgermeister Otto-Heinz Fründt nicht so stehen lassen. „Ich habe die bereits anwesenden Groß Bültener am Anfang der Sitzung extra darauf hingewiesen, dass sie sich nun einbringen können“, betont er.

Kritik an dem Ergebnis des Prüfauftrages gab es auch von den Ausschussmitgliedern. Der Groß Bültener Ratsherr Bernd Kaufmann (parteilos) bemängelte, dass eine falsche Einbahnstraßen-Variante geprüft wurde.

„Angedacht war eigentlich, dass die Solschener Straße mindestens bis zur Klosterstraße, vielleicht sogar bis Schönebeck-Straße als Einbahnstraße angelegt wird“, sagt Kaufmann. In den aktuellen Plänen ist die Solschener Straße jedoch durchgängig von beiden Seiten befahrbar.

„Das verfälscht das Bild natürlich total“, ergänzt Sakautzky. Natürlich würde so die Beruhigung des Ortskerns geringer ausfallen. Die Mitglieder des Ausschusses einigten sich darauf, dass die Prüfung überprüft werden solle.

Kaufmann glaubt jedoch nicht daran, dass sich irgendetwas ändert: „Am 22. Juni ist die Sitzung des Verwaltungsausschusses, dann wird entschieden werden.“

mu

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ilsede

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

0c19d8a6-b715-11e7-b2bc-1ed82c2171d1
Street-Food-Festival in Peine

Das war es: das 1. Peiner Street Food Festival am vergangenen Wochenende auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Satt sollte dort jeder geworden sein, denn die insgesamt 58 Stände boten Kulinarisches für Jedermann.

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung