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Das Glück kam bei Hantelmann

Ilsede Das Glück kam bei Hantelmann

Solschen. Der Täter, so wissen Hobby-Kriminalisten, kehrt immer an den Tatort zurück. Jüngstes und „goldenes“ Beispiel in Klein Solschen: Bärbel und Horst Hage. Dieser Tage jährte sich ihr Eheversprechen zum 50. Mal, das sie sich einst in der Solschener St. Pancratii-Kirche gaben.

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Bärbel und Horst Hage sind seit 50 Jahren verheiratet.

Quelle: uj

Und so kehrten auch die Hages anlässlich des goldenen Ehejubiläums mit ihren Gästen an diesen einstigen „Tatort“ zu einer Gottesdienstfeier zurück. Dabei hat die Kirche im Leben der Familie einen festen Platz: „Ich wurde dort auch getauft, konfirmiert, ebenso unsere beiden Kinder“, erzählt die in Klein Solschen aufgewachsene und dem Ort stets treu gebliebene Jubilarin.

Apropos treu: Gerade mal 18 Jahre war sie, als sie an einem Sonntag Ende März 1959 in der Equorder Gaststätte Hantelmann „beim gemütlichen Biertrinken“ erstmals dem 23-jährigen Horst Hage aus Schwicheldt begegnete. Der war nach der Schlosserausbildung und zwei Gesellenjahren in der Nähe von Stuttgart gerade wieder ins Peiner Land zurückgekehrt, sie arbeitete damals als Verkäuferin beim Haushalts- und Spielwarengeschäft Wilke in der Peiner Innenstadt.

Zielstrebig baute das junge Paar Bärbels Elternhaus als neuen Familienwohnsitz aus: „Wir haben nie Schulden gemacht“, so beide stolz. Fünf Jahre nach der „magischen Begegnung“ gelobten sie sich „bei wunderbarem August-Wetter“ gegenseitige lebenslange Treue, vier und sechs Jahre später ergänzten Tochter und Sohn das Familienglück. Bis dahin waren beide berufstätig, die Jubilarin widmete sich erst nach der Geburt des Sohnes 1970 dem ausschließlichen Hausfrauendasein.

Leicht sei das schon deswegen nicht gewesen, weil alte Freude längst weggezogen waren und ein neuer örtlicher Freundeskreis aufgebaut werden musste „und mir der Beruf immer große Freude gemacht hatte!“

Er fand indessen für 37 Jahre seine Lebensstellung bei der Peiner Bauunternehmung Hanke. Und so kennt er beispielsweise auch das PAZ-Gebäude in der Werderstraße sehr genau: „Das haben wir damals gebaut“.

Die Eheleute kennen von Reisen viele europäische Hauptstädte, einen Abstecher nach Namibia haben sie auch schon gemacht und die Familienferien in Osttirol sind wertvolle Erinnerungen.

Als Tochter und Sohn flügge wurden und das große Haus den Eheleuten zu leise und leer erschien, bauten sie vor zwölf Jahren in wunderschöner Lage einfach eines, das ihren Ansprüchen genügt und „in dem wir nun jeden Tag glücklich sind und uns täglich wie im Urlaub fühlen“. Dazu gehört die Entspannung im Garten, regelmäßige Tagesausflüge mit dem Fahrrad, Gymnastik, Kegeln, das Bürgercorps. „Bewegung und Harmonie halten gesund“. Was sie aneinander auch noch nach 50 Jahren Ehe schätzen? Sie stutzen, blicken sich an: „Alles!“, sagen sie und lachen.

uj

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