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DGB rief bei Maikundgebung zu mehr Gerechtigkeit auf

Ilsede DGB rief bei Maikundgebung zu mehr Gerechtigkeit auf

Groß Ilsede. Traditionell finden zum 1. Mai zahlreiche Veranstaltungen der Gewerkschaften statt - so auch in Groß Ilsede. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Ilsede in den Festsaal geladen. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von den „Beeke Singers“.

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Sprachen in Groß Ilsede (von links): Ilsedes SPD-Chef Rainer Apel, Landrat Franz Einhaus und Gewerkschafter Udo Meyer.

Quelle: Foto: bol

Unter dem Motto „Zeit für mehr Solidarität“ begrüßte Rainer Apel, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Ilsede, die rund 50 Gäste. Der Ilseder Sozialdemokrat machte sein Missfallen über den verkaufsoffenen Sonntag, der zeitgleich in Ilsede stattfand, deutlich: „Es ist befremdlich, dass heute ein verkaufsoffener Sonntag stattfindet. Da wird man drüber reden müssen“, sagte er.

Mit den Themen „Stahl“ und „Aufgaben der Gesellschaft in Flüchtlingsfragen“ beschäftigte sich die Rede von Udo Meyer, Betriebsratsvorsitzender der Peiner Träger. Er machte dabei unter anderem deutlich, warum der für die hiesige Stahlindustrie existenzbedrohende Billigstahl aus China überhaupt so billig sein kann. „Dort wird auf die Umwelt keine Rücksicht genommen - und auf den Menschen schon gar nicht. Es gibt 100 Millionen Wanderarbeiter und Tagelöhner, die für sehr, sehr wenig Geld arbeiten. Da muss man sich nicht über solche Preise wundern. Die IG Metall wird daher zusammen mit der Bundespolitik für alle Stahlstandorte in Deutschland kämpfen“, unterstrich Meyer.

Die aktuelle Flüchtlingssituation verglich der Peiner Gewerkschafter mit der Situation nach dem Zweiten Weltkrieg. „Genau wie heute wurden viele damals unfreundlich empfangen - und das kann es nicht sein. Wir sind ein reiches Land und haben doch Angst, selbst etwas abzugeben“, sagte Meyer. Gleichzeitig mahnte er aber auch die immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen arm und reich in Deutschland an.

Auch Peines Landrat Franz Einhaus (SPD) sprach während der Versammlung. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass ich heute hier reden darf, schließlich bin ich auch Präsident des kommunalen Arbeitgeberverbandes“, erklärte er. „Aber ich freue mich sehr über den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst, den wir gestern in Potsdam treffen konnten. Er bedeutet ein Plus im Geldbeutel.“

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