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CDU bedauert drohenden Lastwagen-Abzug

Ilsede CDU bedauert drohenden Lastwagen-Abzug

Groß Ilsede. Als Folge eines heftigen Streits mit dem Landkreis Peine und dem sich daraus ergebenden Vertrauensverlust in die Peiner Politik will sich das Unternehmen Papenburg zurückziehen. In Ilsede sind dadurch rund 80 Arbeitsplätze bei der Papenburg Bereich Logistik Silotransporte bedroht. Die CDU will vermitteln.

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Dunkle Wolken über der Spedition in Ilsede – ein Bild voller Symbolkraft.

Quelle: oh

Groß Ilsede. Das Unternehmen Papenburg liegt wegen der gegensätzlichen Interessen bezüglich des Kiesabbaus bei Wipshausen im Streit mit dem Landkreis Peine (PAZ berichtete). Als Konsequenz des Vertrauensverlustes in die Peiner Politik will Papenburg jetzt die gesamte Silospedition aus Ilsede abziehen und nach Information der CDU den Fuhrpark stattdessen in Hannover anmelden. „Wir versuchen zu vermitteln“, sagt der Vorsitzende des Ilseder CDU-Gemeindeverbands, Marcus Seelis.

Hintergrund: Die Kreisverwaltung hat den Kiesabbau in Wipshausen untersagt. Daraufhin hat Papenburg angedroht, sich komplett aus dem Kreis Peine zurückzuziehen. Das wiederum hat den Grünen-Kreistagsabgeordneten Heiko Sachtleben bewogen, dem Unternehmen in einer Pressemitteilung (PAZ-Ausgabe vom 14. Juli) einen Erpressungsversuch vorzuwerfen und die Verwaltung aufgefordert, rechtliche Schritte dagegen einzuleiten, wie auf der Homepage der Grünen nachzulesen ist.

Die Ilseder Ratsfraktion reagiert entsetzt auf diesen Vorstoß. „Herr Sachtleben scheint noch nicht in Ilsede angekommen zu sein, wenn er die Tragweite seiner unbedachten Äußerungen nicht abschätzen kann. Sich in den Weg zu stellen, zu blockieren, sich wichtig zu machen - das macht uns sprachlos“, sagt Gisela Braackmann, Mitglied im Groß Ilseder Ortsrat und im Gemeinderat.

„Das Schlimmste am Rückzug der Silotransporte wäre der Verlust an Arbeitsplätzen am Standort Ilsede. Darüber hinaus entfallen Lohnsteueranteile für die Gemeinde in Höhe von rund 200 000 Euro. Das sind etwa die Kosten für den Betrieb einer ganzen Kindertagesstätte“, rechnet Seelis vor. „Wir haben in den letzten Tagen verstärkt politische Bestrebungen auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene angestrengt, die dem Erhalt des Standortes und der Arbeitsplätze dienen sollen“, so Seelis. Es habe sehr positive Rückmeldungen gegeben, die hoffen ließen, dass weiterhin eine positive Lösung möglich ist. Seitens der Firma Papenburg sei weitere Gesprächsbereitschaft signalisiert worden.

„Wir fordern die SPD und die Grünen auf, mehr Realitätssinn walten zu lassen. Nur gemeinsam mit den Unternehmen im Landkreis und in der Gemeinde Ilsede können wir gestalten und erfolgreich sein“, appellieren die Ilseder CDU-Vertreter.

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Groß Ilsede. Die Ankündigung der Unternehmensleitung der Firma Papenburg, die Fahrzeuge ihrer im Gewerbegebiet „Peiner Feld“ in Groß Ilsede ansässigen Spedition künftig in Hannover anzumelden, schlägt hohe Wellen. Politiker aller Parteien und auch Bürger melden sich zu Wort.

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