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Bülten: 2,6 Millionen Euro teurer Solarpark ist am Netz

Ilsede Bülten: 2,6 Millionen Euro teurer Solarpark ist am Netz

Bülten. Nebliger Tag mit sonnigen Aussichten: Einen Solarpark im Wert von 2,6 Millionen Euro haben gestern Vertreter der Ilseder Politik, der Volksbank und des Solar-Anbieters IBC am Schacht Emilie in Bülten in Betrieb genommen: Auf einer Fläche von drei Hektar ist hier ein Bürgersolarpark entstanden.

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Nahmen den neuen Solarpark in Betrieb (v.l.): Raffael Pultke (Volksbank), Bürgermeister Wilfried Brandes, Gerhard Monitzkewitz (Gemeinderat), Oliver Partheymüller (IBC) und Bültens Ortsbürgermeister Werner Bethmann.

Quelle: im

Der nebelig-düstere Tag wollte so gar nicht zum feierlichen Anlass passen – tat der Aufbruchstimmung bei der Einweihung des Bürgersolarparks in Bülten gestern aber auch keinen Abbruch. „Ich wünsche uns in Zukunft sonnige Zeiten“, sagte ein sichtlich erfreuter Bürgermeister Wilfried Brandes bei der Inbetriebnahme. Er sprach zudem von einem „spannenden Moment“, schließlich weihe man hier den ersten Solarpark der bayerischen Fotovoltaikfirma IBC in Niedersachsen ein. „Wir bewegen uns hiermit einen weiteren Schritt vom Atomstrom weg, sparen viel CO2 ein – und nehmen den Bürge dabei mit!“, freute sich Brandes.

Ab kommenden Frühjahr – so lange dauert es noch, die kaufmännischen Voraussetzungen zu schaffen – können sich Ilsedes Einwohner an dem Solarpark beteiligen, sollen somit sogar „Eigentümer der Anlage“ werden, so Projektleiter Oliver Partheymüller von IBC. Dann werde ein Prospekt an die Haushalte verteilt und zu einer Infoveranstaltung eingeladen. Fest steht jetzt schon: Die Mindesteinlage für Interessenten liegt bei 5000 Euro, die Rendite liege zwischen 6,5 und 7,5 Prozent. „Wir wünschen uns dabei, dass sich so viele Bürger wie möglich mit homogenen Beträgen beteiligen.“ Zur Verfügung stände den Bürgern insgesamt ein Beteiligungsvolumen von 20 Prozent der Anlage – das sind etwa 500000 Euro – die übrigen 80 Prozent hält die Volksbank Braunschweig/Wolfsburg, die das 2,6 Millionen Euro teure Projekt zum großen Teil finanziert hat.

Finanziell interessant ist der Park aber auch für die Gemeinde – sie profitiert durch Gewerbesteuer und Pachteinnahmen.

Bereits seit dem 8. November speist der Bültener Solarpark in das Netz der Eon-Avacon ein. Die drei Hektar große Anlage hat eine Gesamtleistung von 1,3 Megawattpeak und versorgt mit 1,2 Millionen Kilowattstunden Strom jährlich rund 300 Durchschnittshaushalte. „Damit werden pro Jahr etwa 700 Tonnen klimaschädliches CO2 eingespart“, sagt Partheymüller.

Letzten Endes fehlen jetzt nur noch die Bürger – und etwas mehr Sonne wäre auch schön: „An so einem Tag wie heute, macht die Anlage nämlich nur zehn Prozent“, sagte Partheymüller gestern beim Blick in den Ilseder Nebel.

Interessierte Bürger, die sich am Solarpark beteiligen möchten, können sich jetzt schon bei der IBC vormerken lassen, per Mail an peggy.walther@ibc-solar.de oder per Fax an 09573/922498651. Die Anmeldungen starten aber erst im Frühjahr 2013.

sip

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