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Bormannscher Hahn ist der schönste

Münstedt Bormannscher Hahn ist der schönste

Münstedt. Dem Auraucana-Huhn haben sich die Münstedter Züchter Annette und Joachim Bormann verschrieben. 180 Mitglieder des „Sondervereins zur Erhaltung des Araucana-Huhns“, wie sich der europaweit tätige Club nennt, trafen sich jetzt zur Jahresversammlung bei den Münstedtern.

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Aus den kleinen Araucana-Küken werden im Laufe der Zeit stattliche Hühner und Hähne, präsentiert werden sie von (v.l.) Mathias Weiß, Mandy Greiling und Joachim Bormann.

Quelle: hui

Was hat ein Araucana-Huhn mit üblichen Haushuhnrassen gemein? Bei einem direkten Vergleich bleibt da nicht so viel übrig - wie zum Beispiel beim Schwanz. Das Araucana-Huhn hat nämlich keinen. Deswegen sieht es etwas unbeholfen aus, kommt aber bestens damit klar. Dafür hat es einen besonders schönen Kopfputz: Den sogenannten dreireihigen Erbsenkamm mit den kleinen roten Perlen macht ihm so schnell kein anderes Huhn nach, und auch die „Plüschohren“ unter der wilden, hippiemäßigen Kopfbefiederung sind einzigartig. Dabei handelt es sich um Hautausstülpungen an den Kopfseiten, die reichlich mit Federn bewachsen sind und dem einzelnen Huhn entweder etwas Überladen-Barockes oder aber ein sportlich-keckes Styling verpassen. Besonders auffällig sind die Eier, denn ihre Schale ist grünlich bis türkisfarben. Aber gerade diese Merkmale sind es, die die Züchter dieser besonderen Rasse reizen. Bei dem dreitägigen Treffen stand neben einer Stadtbesichtigung in Braunschweig mit dem Oldtimerbus, den Besuchen des Gartens der Töpferei Hantelmann und der Schokoladenfabrik Rausch auch geselliges Beisammensein auf dem Programm. Dazu hatten Bormanns in ihren großen Garten eingeladen, wo sie nicht nur Grillgut bereit hielten, sondern in Gehegen auch ihre zahlreichen Araucana-Hühner verschiedener Altersstufen von eine Woche alten Küken bis hin zu erwachsenen Tieren halten. Schon mehrfach räumten die Bormanns für Hennen, Hähne und auch deren ungewöhnliche Eier Preise und Pokale ab. Auch diesmal gab es zur Eierschau inoffiziell wieder einen Sieger aus Münstedt: Ein Hahn aus Bormannscher Züchtung wurde unter den 40 mitgebrachten Tieren der Gäste aus Spanien, Luxemburg, Schweiz und Belgien als schönster gekürt.

Ursprünglich stammt die halbwilde Hühnerrasse wohl aus Südostasien und wurde von den Mapute-Indianern in Südamerika gehalten, wie Zuchtwart Mathias Weiß aus Schönenberg-Kübelberg in der Pfalz berichtete. Nicht nur die grünschaligen Eier sollen einen besonders guten Geschmack haben, auch das eher dunkle Fleisch der Tiere zeichne sich durch einen nussigen Wildgeschmack aus. Allerdings ist die Behauptung, sie hätten weniger Cholesterin, eine Mär.

hui

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