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Boogie-Woogie und Jazz in Ilsede

Gottfried Böttger und Boogielicious Boogie-Woogie und Jazz in Ilsede

Ein Konzert der Boogie-Woogie-Legende Gottfried Böttger und „Boogielicious“ hat das Team der Alten Stellmacherei um Jutta Reuting organisiert. Weil der kleine Veranstaltungsort aber den Besucheransturm nicht verkraftet hätte, traf man sich in der gut ausgelasteten Aula des Ilseder Schulzentrums.

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Der „Swingchor“ wirkte beim Konzert mit.
 

Quelle: Ulrich Jaschek

Groß Ilsede.  Der Wechsel der Örtlichkeit hatte seinen Grund, und schon vor der Kasse drängelte sich, wer des heutigen pausenlosen Radio-Nonstop-Hit-Dauermainstreams überdrüssig ist.

Die Musik-Genres Boogie Woogie, Rhythm and Blues und der gute alte Rock ’n’ Roll fristen im öffentlichen und privaten Musikgeschehen heutiger Tage ein unverdientes Nischendasein. Und so scharte sich das erwartungsfrohe Publikum zunächst um Gottfried Böttgers Ragtime-Klavier, schwärmte von alten Zeiten und fernen Träumen, von Böttgers „Leinemanns“, der „Rentnerband“ und der „Panik“, die ihn mit Udo Lindenberg verbindet.

Um es vorweg zu nehmen: Böttger kann es noch. Er balancierte die alten Titel auf den Tasten aus, reflexartig hatte er nach gut 50 Berufsjahren parat, womit er mühelos punkten konnte – diesen Böttger-Boogie-Blues, den man nach den ersten Takten am Anschlag erkennt.

Häppchenweise füllte er die Bühne mit musikalischem Personal: Saxophonist Reiner Regel ließ das Instrument jauchzen, stöhnen und sinnieren. Wie ein sympathischer junger Takt-Gott thronte David Herzel auf dem Schlagzeug-Olymp, von dem aus er unauffällig Regie führte. Zugeschnitten war das Konzert allerdings auf Böttger und seinen jungen Kollegen Eeco Rijken Rapp, dem er gerne die Klaviatur überließ. Flockig dessen Tastenläufe, diese mit links gespielten eigentümlich rollenden Bässe, während es gleichzeitig mit rechts tremolierend trillerte und klingelte.

Unermüdlich ließ er sein improvisatorisches Engagement ebenso sprudeln wie seine Kollegen, die sich kaum eine Interpretationspause dieser musealen Jazz-, Blues- und Ragtime-Ohrwürmer gönnten.

Dann war es so weit: Der lang erwartete Auftritt des bekannten gymnasialen Lokalensembles „Swingchor“ unter der Leitung von Klaus Henneicke und mit Begleitung durch die Profi-Musiker ließ die Stimmung endgültig überschwappen.

Kurzkritik: Top und gerne wieder!

Von Ulrich Jaschek

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