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Blick in die Geschichte der Ilseder Hütte

Tag des Denkmals Blick in die Geschichte der Ilseder Hütte

Groß Ilsede. Mit einer informativen und interessanten Ausstellung zur Geschichte der Ilseder Hütte präsentierte der Groß Ilseder Förderverein am Sonntag einen umfassenden Einblick in seine Arbeit. Die Veranstaltung fand anlässlich des bundesweiten Tags des Denkmals statt.

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V.l.: Manfred Vorberg, Hermann Maurer, Dieter Almeling, Uwe Schumann und Wilfried Peters.

Um 14 Uhr öffneten sich die Tore - und schnell merkten die Veranstalter, dass es großes Interesse an ihrer Arbeit gibt. Denn schnell versammelten sich die Besucher, betrachteten die großen Fotowände, und die Stellwände zur Geschichte. Von großem Interesse war vor allem der Hüttenfilm, der zwei Mal gezeigt und mit großem Wissensdurst verfolgt wurde.

Darüber hinaus konnten sich die knapp 50 Besucher über den genauen Ablauf der Hüttenproduktion informieren. Im Untergeschoss der Umformerstation, „wo Wechsel- in Gleichstrom umgeformt wurde, deswegen Umformerstation“, wie Manfred Vorberg erklärte, wurden Bilder gezeigt. „In Zukunft sollen hier auch die Nebenanalgen der Hütte gezeigt werden“, so Vorberg.

Im Erdgeschoss sollen mobile Ausstellung zu festen Themen zu sehen sein. „Vor allem die Produktionsstätten werden gezeigt“, sagte Vorberg und wies nicht ohne Stolz auf die erste mobile Info-Wand, auf der der Hochofen erklärt wird und in Zukunft auch die Zwischenschritte mit Beispielen visualisiert werden. Insgesamt zeigt die Arbeit des Fördervereins die Geschichte der Hütte von 1850 bis 1983, vom Rohstoff Erz bis zum Endprodukt Roheisen.

Ein Eröffnungstermin der gesamten Ausstellung ist für Anfang nächsten Jahres geplant. „Natürlich wäre es schön noch in diesem Jahr“, meint Vorberg, „aber wir sind auch auf das Finanzielle angewiesen.“ Kleine Einblicke werden aber schon jetzt in die Ausstellung gegeben. So besteht etwa die Möglichkeit, erste kleine Führungen durch die Industrieausstellung, die ausdrücklich kein Museum sein soll, zu machen.

Unter den Besuchern waren auch Gäste, die nicht aus der Region kommen. Die Hannoveranerin Antje Schnaithmann sucht sich jedes Jahr ein Industrieobjekt aus und besucht dieses. Sie sagte: „Es ist immer spannend und sehr informativ.“

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