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Bewegende Israel-Reise der St.-Urban-Gemeinde

Klein Ilsede Bewegende Israel-Reise der St.-Urban-Gemeinde

Klein Ilsede. Am See Genezareth sitzen und die Gedanken auf Zeitreise schicken - das konnten jüngst 30 Reisende während der achttägigen Israel-Fahrt der evangelischen St.-Urban-Gemeinde Klein Ilsede unter Leitung von Pastor Dr. Joachim Jeska.

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Die Reisegruppe aus Klein Ilsede.

Auf den Spuren Jesu von Nazareth ging es zunächst in den Norden des Landes. „In dieser Region ist Jesus aufgewachsen und hat die meiste Zeit seines Lebens gewirkt“, erläutert Pastor Jeska. „Nahe bei Kapernaum gab es nicht nur einen Traumblick auf den großen See, an dessen Ufer Jesus die ersten Jünger berief, am Horizont waren auch die Golan-Höhen und die ersten Berge Jordaniens zu erkennen.“

So vermischten sich auf der Reise durch ein zutiefst gespaltenes Land die Rückblicke in biblische Zeiten mit dem Wahrnehmen der gegenwärtigen Konfliktlage zwischen Israel und Palästina. Mehrfach überquerte die Reisegruppe die Grenze, die im Jordantal mit mehreren Zäunen abgesichert ist und rund um Jerusalem mit einer bis zu neun Meter hohen Betonmauer. „Wir sind mit Menschen auf beiden Seiten dieser Grenze ins Gespräch gekommen und haben erlebt, wie schwierig das Miteinander ist, aber wir haben auch hoffnungsvolle Zeichen für den notwendigen Dialog zwischen Juden, Muslimen und Christen wahrgenommen,“ schildert Pastor Jeska.

Mit der Geburtskirche in Bethlehem sowie dem Ölberg und der Grabeskirche in Jerusalem standen Stätten des Christentums genauso auf dem Programm wie die Klagemauer als zentraler jüdischer Gebetsort. „Leider sind Felsendom und Al-Aqsa-Moschee zurzeit für Nicht-Muslime nicht betretbar, hier spürt man, wie sensibel die Jerusalemer Altstadt letztlich ist,“ so der Klein Ilseder Geistliche. Um auch das Judentum der Zeit Jesu besser begreifen zu können, gab es einen Ausflug an das Tote Meer, wo die Festung Masada sowie die Höhlen von Qumran besichtigt wurden.

Auch auf deutsche Geschichte und Religiosität ist die Gruppe gestoßen, in der lutherischen Erlöserkirche in Jerusalem wurde gemeinsam mit drei evangelischen Bischöfen und mehr als 500 Protestanten ein Gottesdienst gefeiert, und in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem wurde der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Hier stieß man im Tal der Gemeinden auch auf die Erwähnung der Stadt Peine als einen Ort, an dem eine Synagoge verbrannt und eine jüdische Gemeinde im Dritten Reich ausgelöscht wurde.

„Zurück in Jerusalem ging es ein letztes Mal auf die Spuren Jesu von Nazareth und damit zu den Wurzeln der eigenen Religion, die nirgends eindrücklicher auszumachen sind als im Heiligen Land“, sagt Pastor Jeska. „Viele Mitreisende sind sehr bewegt in das Peiner Land zurückgekehrt.“

rd

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