Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Beinschmerzen und Leistenprobleme waren Thema

Ilsede Beinschmerzen und Leistenprobleme waren Thema

Groß Ilsede. Rund 120 Besucher informierten sich jetzt bei der Medizinischen Vortragsreise des Klinikums Peine im Ilseder Komed über zwei sehr unterschiedliche Gesundheitsthemen. Während Beinschmerzen - durch Wirbelsäulenerkrankungen - die Betroffenen leiden lassen, bleiben Leisten-, Nabel- und Narbenbrüche oft unbemerkt.

Voriger Artikel
Jubel-Konfirmationen in St. Urban
Nächster Artikel
Blutspende-Aktion mit Oktoberfest in Solschen

Die zahlreichen Besucher im Ilseder Komed lauschten unter anderem den Ausführungen von Dr. Christian Eckmann.

Quelle: im

Dr. Christian Eckmann, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, erklärte, dass Ärzte zwar bei einer Leistenhernie von einem „Bruch“ sprachen, zersplittert sei dabei aber kein Knochen. Vielmehr werde Gewebe durchstoßen.

Die Leiste bildet den Übergang zwischen Bauch und Oberschenkel. In dieser Region befindet sich der Leistenkanal, durch den wichtige Blutgefäße und Nerven verlaufen. Hält die Leistenregion dem Druck nicht mehr Stand, können Schichten der Bauchwand den Kanal durchbrechen. Es bildet sich dann ein sogenannter Bruchsack. Die Lücke, durch die der Bruchsack tritt, nennt sich Bruchpforte.

Wichtig: Solange Hernien keine oder nur leichte Beschwerden bereiten, sind sie meist harmlos. Doch es besteht die Gefahr, dass der Bruchinhalt eingeklemmt wird. Hängt ein Stück Darm in der Ausstülpung fest und wird eingequetscht, fließt an der Stelle zu wenig Blut durch das Gewebe. Es kann im schlimmsten Fall absterben. Dr. Eckmann gab den Rat: „Gehen Sie deshalb immer zum Arzt, wenn Sie in der Leiste die typische Schwellung bemerken. Es kann sich um eine eingeklemmte Leistenhernie handeln, die einen Notfall darstellt und sofort operiert werden muss.“

Über die vielerlei Ursachen von Beinschmerzen berichtete Prof. Tobias Hüfner, Leiter des Wirbelsäulenzentrums im Klinikum Peine. „Wir prüfen, ob die Schmerzen von der Wirbelsäule, dem Hüftgelenk oder dem Ileosakralgelenk ausgehen, oder ob es sich um einen Bandscheibenvorfall, einen Wirbelbruch durch Osteoporose, eine Verengung des Spinalkanals oder Wirbelgleiten handelt“, erklärte Prof. Hüfner. „99 Prozent der Hilfesuchenden werden aber ohne Operation, nur dank Ruhe, schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten bereits nach wenigen Tagen schmerzfrei“.

rd

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung