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Auswanderer: Von Oberg nach Lombok in Indonesien

Ilsede-Oberg Auswanderer: Von Oberg nach Lombok in Indonesien

Oberg. „Goodbye Deutschland“, sagte der Oberger Stefan Schröder in den vergangenen Monaten. Nachdem er 25 Jahre für die Peiner Träger gearbeitete hatte, entschloss er sich vor ein paar Jahren, sein Leben neu zu gestalten.

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Erinnerungsfotos: Der Oberger Stefan Schröder hat seine Frau im Februar nach indonesisch-moslemischen Brauch geheiratet.

„Also habe ich gekündigt und bei der SMS Group in Düsseldorf angefangen zu arbeiten“, berichtet Schröder. „Ich fliege nun zweimal im Jahr um die ganze Welt und begleite als Maschinenbautechniker Montagefirmen.“

In den letzten 24 Monaten war Schröder also in Holland, den USA, Südkorea und Indonesien unterwegs. Und speziell im letzten Land veränderte sich sein Leben. „Dort habe ich mich in das Land und in meine jetzige Frau verliebt“, erzählt der gebürtige Ilseder.

Im Februar läuteten für ihn und seine Frau in Kolaka, Indonesien, die Hochzeitsglocken - „nach indonesisch-moslemischen Brauch“, wie Schröder hinzufügt.

Bereits im Januar hatte Schröder ein Haus auf der Insel Lombok gekauft, die sich mitten im indischen Ozean befindet und zum Inselstaat Indonesien gehört. Vielen dürfte allerdings eher die Nachbarinsel Bali bekannt sein.

Nun verlagerte Schröder seinen Lebensmittelpunkt auf die indonesische Insel und freut sich dabei darüber, dass „Lombok eine der schönsten Inseln in Indonesien ist. Dort ist es noch so wie vor 20 Jahren auf Bali“.

Da viele seiner Freunde aus Deutschland bei der Hochzeitsfeier im Februar nicht dabei sein konnten, plant er für das nächste Jahr eine Party, die drei Tage dauern soll. Dabei will Schröder sogar eine komplette Insel mieten - eine Überlegung, die in Deutschland wohl viele als verrückt einordnen.

Zudem sei auch schon das bekannte Format des TV-Senders Vox „Goodbye Deutschland“ an den Auswanderer herangetreten. „Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich da mitmachen möchte“, sagt Schröder.

Seinen nächsten Aufenthalt in Oberg hat er aktuell für Mai geplant. In naher Zukunft will Schröder seine dortigen Habseligkeiten nahezu vollständig verkaufen.

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