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Ausstellungsthema: Winter und Weihnacht

Ilsede Ausstellungsthema: Winter und Weihnacht

Groß Ilsede. Weihnachten und Winter - zu diesem Thema hat der Arbeitskreis Dorfgeschichte Groß Ilsede seinen Schaukasten innerhalb des Rewe-Marktes an der Eichstraße neu bestückt.

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Der Blick auf den verschneiten Bahnhof 1960.

Quelle: hundm

Im Vergleich zu heute seien Weihnachtsgeschenke vor rund 60 Jahren weniger üppig ausgefallen, so Heinz Diederich vom Arbeitskreis Dorfgeschichte. „Teilweise konnte das Spielzeug ja auch repariert werden, so zum Beispiel lädierte Puppen. Dies übernahm in Groß Ilsede Frisör Karl Brecht in der Gerhardstraße 77“, erklärt der Arbeitskreis im Schaukasten-Text.

Werbung habe es damals auch gegeben, allerdings nicht so farbenprächtig und vielfältig wie heute. Die Angebote reichten vom Rundfunkgerät über Motorfahrräder, Lederwaren, Mäntel- und Kleiderstoffe bis hin zu Schmuck und Bestecken. Auch Teilzahlung wurde eingeräumt.

Kleinigkeiten für den Gabentisch waren ebenso vertreten: Perlonstrümpfe, das Paar von 3,90 bis 7,90 DM, wurden angeboten. „Der Stundenlohn bei der Ilseder Hütte lag damals bei 1,49 DM, somit waren diese Strümpfe etwas Besonderes, noch kein Wegwerfartikel“, so der Arbeitskreis. Nach 60 Jahren seien von den damaligen Ladenbesitzern noch zwei aktiv.

Weihnachtliche Beleuchtung gab es nur in den Schaufenstern der Kaufleute - und natürlich den Weihnachtsbaum vor dem Casino. Erst am Heiligabend habe es geschmückte Weihnachtsbäume hinter den Fenstern der Häuser zu sehen gegeben.

„Schön war es natürlich, wenn der Winter spätestens am Heiligabend kam und die Landschaft mit weißem Zucker verzauberte. Schnee hatten wir in Groß Ilsede in den letzten zehn Jahren aber selten“, heißt es.

Vor 100 Jahren fanden um die Weihnachtszeit auch Feiern der örtlichen Vereine statt. So richtete von 1909 bis 1919 - mit Ausnahme der Jahre des Ersten Weltkrieges - der Turnverein „Jugendkraft“ jeweils am 26. Dezember ein „Kränzchen“ mit Tanzmusik aus. Der Männerturnverein feierte von 1909 bis 1913 jeweils an Silvester.

Die Vergnügen, für die „eine Lustbarkeitssteuer“ entrichtet werden mussten, fanden in den Gaststätten Freise und Hotopp statt. Am 15. Februar 1919 feierten beide Vereine den Zusammenschluss zum VT Groß Ilsede gemeinsam.

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