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Ausstellung: Fastnacht wie vor 60 Jahren

Ilsede Ausstellung: Fastnacht wie vor 60 Jahren

Groß Ilsede. Dem Thema Fastnacht widmet sich der Arbeitskreis Dorfgeschichte Groß Ilsede in seiner aktuellen Ausstellung. Acht Bilder und Informationen über die fünfte Jahreszeit in der Geschichte der Ortschaft sind im Groß Ilseder Rewe-Markt zu sehen. Auf der Infotafel im Schaukasten am Ausgang zum hinteren Parkplatz gehen die Hobby-Historiker besonders auf die Bräuche der sechswöchigen Fastenzeit ein.

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Der Arbeitskreis Dorfgeschichte (r.) zeigt seit Juni 2013 im Groß Ilseder Rewe-Markt wechselnde ortshistorische Mini-Ausstellungen. Dieses Mal: Fasnachtsbräuche. Das Foto oben, das um 1952 entstanden ist, zeigt den Bereich, wo heute die Volksbank ihren Sitz hat.

Quelle: A/oh

„In Groß Ilsede geht die Fastnacht auf eine recht alte Tradition zurück“, erklärt Heinz Diederich vom Arbeitskreis. „In früheren Zeiten fehlte kein Groß Ilseder bei dieser Veranstaltung.“ Vier Tage nahm das Fast-nachtsprogramm damals ein - und alle Gemeindeangelegenheiten wurden in diesen Tagen erledigt. „Deswegen waren auch die Ackerleute, Kothsassen und Brinksitzer anwesend“, so der Hobby-Historiker. Sowohl mit Ernst als auch mit Humor behandelten die „Reiheleute“ des Dorfes ihre Angelegenheiten, daneben wurde tüchtig im Spielhaus gefeiert. Später richteten Handwerkszünfte und insbesondere die jungen Gesellen dort die Fastnacht aus.

Aus alten Unterlagen sei zudem ersichtlich, dass bereits 1897 in Groß Ilsede eine Fastnacht in der Gaststätte Hotopp, Gerhard-Straße 19, gefeiert worden war. „Es wurde nämlich eine Vergnügungssteuer fällig. Ob hier die Junggesellen oder die erwachsenen Männer aus dem Ort gefeiert haben, ist aber nicht bekannt“, so der Groß Ilseder. Das Hauptfest der Junggesellen war in den früheren Jahren die Fastnacht. Nach dem Zweiten Weltkrieg richteten die Junggesellen am 13. März 1947 einen Fastnachtsball aus.

Auch der Namensherkunft der „Fastnacht“ widmet sich der Arbeitskreis. „Das Wort Fastnacht ist höchstwahrscheinlich aus dem althochdeutschen fasta, für Fastenzeit, und naht - also Nacht, Vorabend - entstanden. Diederich: „Der Name bezeichnete ursprünglich nur den Tag vor Beginn der Fastenzeit.“

sip

  • Der Verein ist weiterhin an Fotos aus Groß Ilsede interessiert, die gescannt und zurückgegeben werden. Kontakt: Werner Wolters, Mittelweg 6, Telefon 05172/2550.
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