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Auge in Auge mit einer brütenden Waldohreule

Ilsede Auge in Auge mit einer brütenden Waldohreule

Klein Ilsede. So einen „Mitbewohner“ hat man nicht alle Tage: Im Garten von Rolf Keunecke aus Klein Ilsede lebt eine Waldohreulen-Familie - mit einem jungen Exemplar sah sich nun der 71-jährige Architekt Auge in Auge und konnte die Begegnung Eule-Mensch mit der Kamera festhalten.

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Auge in Auge mit einer Waldohreule: Ein junges Exemplar konnte Rolf Keunecke fotografieren. Die Tiere brüten seit mehreren Jahren in seinem Garten in Klein Ilsede.

Quelle: oh

„Das war ein absoluter Glückstreffer“, erzählt Keunecke, der die Jung-Eule, auch Ästling genannt, bei einem morgendlichen Spaziergang durch seinen Garten entdeckte. Von der Begegnung habe sich das Tier nicht aus der Ruhe bringen lassen: „Die Eule guckte mich groß an, sah aber keinen Bedarf wegzufliegen, sodass ich bis auf zwei Meter Entfernung an sie herankommen konnte.“

Vorwiegend in den Abendstunden lassen sich die Waldohreulen auf Keuneckes 1200 Quadratmeter großem Grundstück beobachten. Das Gelände liegt ruhig am Rand des Ortes und ist von 20 Meter hohen Tannen umstanden. „Das Nest ist in einer dieser Tanne. In welcher, weiß ich nicht, ich will sie aber auch nicht stören“, sagt der 71-Jährige. Keunecke schätzt, dass es mindestens zwei Jungtiere sind - dies sei anhand der spezifischen Rufe auszumachen gewesen.

Vor vier Jahren wurde er das erste Mal auf die Waldohreulen aufmerksam, die seinen Garten zu ihrer Heimat erkoren hatten. Damals hatte Keunecke ein lautes Scheppern mitten in der Nacht geweckt - eine ausgewachsene Waldohreule hatte sich ins Wohnzimmer verirrt (PAZ berichtete).

Warum sich die Waldohreulen, die zu den häufigsten Eulenarten in Mitteleuropa zählen, gerade seinen Garten als Heimstätte ausgesucht haben, erklärt sich Keunecke zum einen durch die ruhige Lage, zum anderen durch den Baumbestand - und dann waren da noch die Fledermäuse. „Seit damals haben wir in unserem Garten keine Fledermäuse mehr, die sich zuvor über Jahrzehnte wohlfühlten“, sagt der Architekt, der glaubt, dass die Eulen darin eine gute Nahrungsquelle gefunden haben - „man kann nicht alles haben“.

mir

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