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Aufbruchstimmung bei der letzten Ratssitzung der alten Gemeinde

Ilsede Aufbruchstimmung bei der letzten Ratssitzung der alten Gemeinde

Groß Ilsede. Nur etwas Wehmut, aber ganz viel Vorfreude: Bei der letzten Ratssitzung der alten Gemeinde Ilsede vor der Fusion mit Lahstedt zum 1. Januar wurde gestern Abend noch einmal deutlich, wie gespannt die meisten Ratsmitglieder dem neuen Kapitel der Südkreisgeschichte entgegen blicken.

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Die Ratssitzung fand im Ilseder Rathaus statt.

Quelle: A

„Ich freue mich auf das, was kommt, und blicke optimistisch in die Zukunft“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, Rainer Apel, im Gespräch mit der PAZ im Vorfeld der Sitzung. Die Verbesserung der finanziellen Situation der Kommune ist für ihn einer der wichtigsten Punkte, nachdem es zuletzt „jedes Jahr aufs Neue ein Streichkonzert gegeben“ habe.

Dass die Fusion die neue Gemeinde voran bringt, davon ist auch Marcus Seelis (CDU) überzeugt. Er vermisst allerdings noch eine gewisse Euphorie für die neue Gemeinde. Klar sei natürlich, dass die Fusion keine Liebeshochzeit ist, sondern wohl eher eine Vernunftehe. Wichtig sei, dass aus dem Zusammenschluss eine handlungsfähige Gemeinde hervorgehe.

„Nach jedem Abschied kommt etwas Neues. Und darauf freue ich mich“ - so kommentierte Ilse Schulz (FBI) ihre Gemütslage. Sie selbst sei von Beginn an Befürworterin der Fusion gewesen. „Ich sehe nun ganz viele neue Perspektiven“, sagte Schulz. Die neue Großgemeinde mit 20 000 Einwohnern könne zum Beispiel mit höheren Schlüsselzuweisungen im laufenden Betrieb rechnen. Zudem gibt es eine einmalige „Hochzeitsprämie“ in Höhe von 12,8 Millionen Euro.

„Nachdem wir bislang Mangelverwaltung betrieben haben, können wir künftig wieder gestaltende Politik machen“, sagte Grünen-Fraktionsvorsitzender Jürgen Basedow-Clark. Er freut sich besonders auf die Gruppenarbeit mit der SPD, die im neuen Interims-Gemeinderat (besteht aus den Ratsmigliedern von Ilsede und Lahstedt), fortgeführt werden soll.

Beschlüsse des Rates:

- Der Bebauungsplan „Ehemalige Grundschule Klein Ilsede“ wurde einstimmig beschlossen. Ein Investor will dort eine Klavierschule einrichten.

- Grünes Licht gab es auch für die Erweiterung des Ganztagsangebots der Grundschule Löwenburg von derzeit drei auf vier Tage in der Woche.

- Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die neue Straßenreinigungsgebührensatzung, die eine Senkung des Beitrags von 95 Cent auf 70 Cent pro Meter Straßenfront vorsieht.

- Der Klimaschutz-Manager der Gemeinde kann ein Jahr weiterbeschäftigt werden. Der Rat beschloss dies bei zwei Enthaltungen.

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