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Auf Zeitreise durch die Ilseder Geschichte

Groß Ilsede Auf Zeitreise durch die Ilseder Geschichte

Groß Ilsede. Voll besetzt war das Komed, als die Landfrauen am Sonnabend mit Zeitzeugen und Fotos zu einer Reise in die Vergangenheit Ilsedes eingeladen hatten.

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Eine Zeitreise mit Bildern und Geschichten: Ilse Schulz (unten), eine der Organisatorinnen des Nachmittags, begrüßte die zahlreichen Gäste.

Quelle: hui/im

„Wir hätten gleich noch so eine Veranstaltung machen können, so lang war die Warteliste“, sagte Ilse Schulz, eine der Organisatorinnen des Nachmittags. Wer ein Plätzchen ergattert hatte, konnte sich glücklich schätzen und ausgiebig Wiedersehen feiern mit dem Ilsede von damals, wie es die Besucher aus ihrer Kindheit und Jugend kannten.

So zeigte Gemeindearchivar Manfred Nothnagel eine schwarz-weiße Luftaufnahme der Ilseder Hütte von 1965 mit rauchenden Schornsteinen und vielen Gleisen. Anhand von alten und aktuellen Karten stellte Nothnagel dar, wie die einst separat gelegenen Orte Groß Ilsede, Ölsburg und Groß Bülten mit der Zeit nahezu zu einer Ortschaft zusammengewachsen sind. Zum Kasino als herausragende Kulisse für richtungweisende Ilseder Begebenheiten gesellten sich Persönlichkeiten, die damals die Geschicke des Ortes und seiner Einwohner lenkten oder in anderer Weise beeinflussten, wie Ilse Schwark in dem Gedicht „Die Hagelfeier“ von Hermann Goliberzuch sehr zum Vergnügen des Publikums teilweise auch auf Platt vortrug.

Des Plattdeutschen bediente sich auch Friedhelm Pape bei seinem Ausflug in die Medizingeschichte Groß Ilsedes, die der Arzt Hans Crucius zusammen mit seinem Assistenten Mulken Hans alias „Lüttjen Dokter“ nicht nur mit revolutionären Neuerungen wie der Reizstrom-Moorbad-Behandlung, sondern auch durch gewisse Sonderbehandlungen für hübsche junge Damen geprägt haben soll.

Die 90-jährige Margarete Brandes berichtete über ihre Erfahrungen in den Kriegs- und Nachkriegswirren, und Birgit Enders wusste so manche Anekdote über die Ölsburger.

Auf politischer Ebene prägend für die Ortsgeschicke war Paul Becker, Ex-Landrat, langjähriges Ratsmitglied und einer der Zeitzeugen an diesem Nachmittag.

hui

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