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Astrid-Lindgren-Schule: Pastoren-Ehepaar verabschiedet

Ilsede Astrid-Lindgren-Schule: Pastoren-Ehepaar verabschiedet

Groß Ilsede. Zum feierlichen Abschlussgottesdienst vor den Weihnachtsferien hatten sich Schüler, Lehrer, Eltern und Gäste der Astrid-Lindgren-Schule in der katholischen St.-Bernward-Kirche Groß Ilsede eingefunden. Die Konfirmanden führten ein bebildertes Krippenspiel auf.

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Zum Abschied gab es ein großes Vogelhaus.

Quelle: nic

Rund 500 Besucher verfolgten die Handlung und verabschiedeten anschließend das Pastoren-Ehepaar Klindworth.

„Alles hat seine Zeit. Pastorin Anke Klindworth aus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Woltorf-Schmedenstedt erklärte sich vor mehr als 18 Jahren auf Anfrage der Astrid-Lindgren-Schule Ilsede bereit, am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien gemeinsam mit der Schulgemeinschaft den Abschluss des Kalenderjahres mit einem Gottesdienst zu begehen“, erinnerte sich Schulleiterin Christine Kindler-Schöe.

Was zaghaft seinen Anfang nahm, entwickelte sich zu einer intensiven, vielfältigen Zusammenarbeit von Schule und dem Kirchenkreis Peine, verkörpert durch das Pastorenehepaar Klindworth. So gab es eine wöchentliche Begleitung des evangelischen Religionsunterrichtes zur Vorbereitung der Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung auf ihre Konfirmation. Eigene Konfirmationsfeiern für die Schüler in der Woltorfer Kirche wurden ebenfalls gestaltet. Zur Einschulung und zum Jahresabschluss wurden Gottesdienste gefeiert. Auch die Trauerbegleitung gehörte zu den Aufgaben von Anke und Volker Klindworth.

„Mit dem Fortgang der Familie Klindworth endet dieses Erfolgsmodell; die Astrid-Lindgren-Schule verliert einen wesentlichen Bestandteil ihres Schulkonzeptes. Die Schulgemeinschaft hofft, dass sich recht bald Nachfolger finden werden“, schloss die Schulleiterin sichtlich gerührt ihre Rede.

Zum Abschied überreichte sie dem Pastorenehepaar ein großes Vogelhaus, das seine Heimat im neuen Garten der Klindworths nahe Hollenstedt finden und sie immer an die Schule erinnern soll. Die Sekretärinnen der Schule überreichten einen Putzroboter, und von den Elternvertretern gab es kulinarische Leckereien.

„Die 18 Jahre hier waren für uns ein großes Geschenk. Ich war immer sehr gerne in der Schule. Besonders wenn ich mal richtig schlechte Laune hatte, habe ich mich gefreut, in die Schule zu kommen, weil ich wusste, dass sich das ganz schnell ändert“, sagte Pastorin Klindworth und wünschte - einen Kinderwunsch zitierend - allen ein „schönes Restleben“.

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