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Ariane Holze geht 640 Kilometer auf dem Jakobsweg

Obergerin startet Pilgerreise durch Spanien Ariane Holze geht 640 Kilometer auf dem Jakobsweg

Ein nicht gerade alltägliches Ziel hat sich Ariane Holze gesetzt: Am kommenden Montag beginnt sie ihre Wanderung auf dem Jakobsweg. 640 Kilometer durch Nordspanien möchte die junge Obergerin innerhalb von vier Wochen zu Fuß zurücklegen.

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Ariane Holze im Jahr 2015 bei ihrer ersten Jakobsweg-Wanderung: Auch diesmal ist Santiago de Compostela wieder das Ziel.
 

Quelle: privat

Oberg.  Es ist nicht die erste Wanderung auf dem Jakobsweg, dessen Pilgerpfade quer durch Europa verlaufen, für Ariane Holze. „2015, kurz nach der Abiturentlassung und einen Monat vor Ausbildungsbeginn, bin ich schon einmal 350 Kilometer von Leon aus nach Santiago gegangen“, sagt die 20-Jährige. Die Idee dazu hatte sie durch Hape Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg“, in dem der Autor von seinen auf dem Jakobsweg gesammelten Eindrücke berichtet. „Es war zwar anstrengend, aber ich war auch begeistert und habe viele interessante Menschen kennengelernt. Es war quasi ein Mix aus Selbstfindungstrip, Abenteuer, Herausforderung und Kulturschock“, schildert Ariane Holze ihre Reiseerfahrungen.

Ihr Startpunkt ist in der Stadt Logroño, Ziel ist das angebliche Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Galicien – hierbei handelt es sich um den Großteil der sogenannten Camino-Francés-Route, die eine Länge von 640 Kilometern hat. „Das ist auch die Route, die Hape Kerkeling gegangen ist“, so Holze. Die gesamte Route hat eine Länge von 800 Kilometern. „Vielleicht habe ich irgendwann einmal die Zeit, den Camino komplett zu gehen“, erklärt die in der Ausbildung befindliche Sozialversicherungs-Fachangestellte.

Da sie als Pilgerin auf dem Jakobsweg unterwegs ist, braucht sie einen Pilgerausweis, den „Credencial del Peregrino“, den jeder Pilger auf dem Weg braucht und der täglich abgestempelt werden muss. „Wer nachweislich die letzten 100 Kilometer des Jakobswegs zu Fuß oder die letzten 200 Kilometer per Rad oder Pferd zurückgelegt hat, gilt laut der katholischen Kirche als Pilger und bekommt dann seine offizielle Pilgerurkunde“, erklärt Holze. Ein Ziel, das die Obergerin bereits vor zwei Jahren erreicht hat. Nun ist es Zeit für eine noch größere Herausforderung.

Von Dennis Nobbe

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