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Applaus für Ilseder Weihnachtskonzert

Groß Ilsede Applaus für Ilseder Weihnachtskonzert

Weihnachtskonzerte gehören in die bis zum dritten Sonntag nach Weihnachten andauernde Weihnachtszeit und eben nicht, wie inzwischen üblich, nur in den Zeitraum davor.

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Seit vielen Jahren als musikalischer Leiter engagiert: Wolfgang Motzka (l.). Rechts: „Sehnsucht nach dem Erlöser“: Der St. Bernward-Kirchenchor führte das Weihnachtsoratorium auf.

Quelle: bol

Die Jahrhunderte alte überlieferte christliche Weihnachts-Tradition pflegt auch der Ilseder Chorleiter und Organist Wolfgang Motzka und präsentierte auch in diesem Jahr mit Mitgliedern der Kirchenchöre Bülten und Ölsburg und dem Groß-Ilseder St.-Bernward-Kirchenchor ein weihnachtliches Chor- und Instrumental-Event, das die Zuhörer in der gut besuchten katholischen St. Bernward-Kirche in eine Art Christmetten-Stimmung im Januar versetzen sollte. Dies besonders durch die Aufführung des Weihnachts-Oratoriums von Heinrich Fidelis Müller, einem außerordentlich verständlichen, praktikablen und mit bekannten Weihnachtsliedern besetzten sechsteiligen Werk mit handlungsreichem Inhalt. Dafür hatte Motzka außer dem Chor auch Streicher, eine Pianistin und drei Gesangs-Solisten aufgeboten. In klar gegliederten und übersichtlichen Chor- und Solistenparts steuert der 1905 verstorbene Komponist und Priester Heinrich Fidelis Müller über die „Sehnsucht nach dem Erlöser“, der Verkündigung Mariens zur Erlöser-Geburt, dem Besuch der Hirten und Könige und zum finalen Weihnachtsjubel.

In besinnlichen Texten gab Diakon Wolfgang Miosga Denkanstöße für die Zeit nach Oratorium und Konzert: „Weihnachten ist ein Fest gegen die Angst“.

Die musikalische Einstimmung hatte zuvor das Ensemble „QuerbEAt“ unter der Leitung von Hans-Werner Kuklik übernommen, auch das Blockflötenensemble ließ sich wie gewohnt hören, und das Publikum wurde am Konzertende zum Mitsingen aufgefordert. Die Überraschung des Abends war jedoch die moderne und eingängige Neuvertonung von „Dona nobis pacem“ („Herr, gib uns deinen Frieden) von Margarita Chopova.

Nach knapp zwei Stunden konnte das Publikum seinem Drang nach Applaus nachgeben.

uj

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