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Angst vor der Schulschließung in Adenstedt

Ilsede Angst vor der Schulschließung in Adenstedt

Adenstedt. Um sich über den Sachstand zum Schulstandort in Adenstedt zu informieren, trafen sich 63 Eltern und angehende Eltern im Gemeindesaal in Adenstedt.

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Elternvertreter Cord Pape hielt einen Vortrag. Viele Eltern befürchten bei eine Schulschließung Belastungen durch Fahrtzeiten.

„Das Interesse der Eltern ist riesengroß, weil viele befürchten, dass auf ihre Kinder unnötige Belastungen und Fahrten mit dem Bus zukommen oder sie aus ihrem Freundeskreis herausgerissen werden“, sagte Elternvertreter Cord Pape. Die Erfahrungen aus den Nachbardörfern ohne Schule zeigten, dass den Kindern jeden Tag für Fahrten und Wartezeiten mindestens eine volle Stunde Lebens- und Spielzeit geraubt werde - und dies bei vier bis sechs Schulstunden.

Zusammen mit Mitgliedern des Ortsrates wurden Auswirkungen einer Schulschließung auf Adenstedt diskutiert. Für viele Eltern sei laut Pape die Diskussion über eine Schließung unverständlich, weil in Adenstedt auch zukünftig jedes Jahr genug Nachwuchs für jeweils eine Klasse vorhanden sei. Zudem seien 25 neue Bauplätze in Adenstedt in Planung, die erfahrungsgemäß - wie im Fuhsering in Adenstedt - von überwiegend angehenden Eltern oder Eltern mit kleinen Kindern bebaut würden.

Dass gerade für Orte mit einer gesunden Dorfgemeinschaft eine Schulschließung enorme negative Auswirkungen habe, wurde im Gespräch mit Mitgliedern des Ortsrates deutlich. Pape: „Adenstedt gerät in Gefahr, ein reines Schlafdorf zu werden, wo morgens alle aus dem Ort herausfahren und abends zum Schlafen wieder zurückkommen.“ Beispiele hierzu würden sich in den direkten Nachbarorten finden, in denen teilweise die gesamte Infrastruktur wie Geschäfte, Schulen und Kindergärten verloren gegangen sei.

Viele Eltern befürchteten aufgrund der Aussagen von Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD) in der PAZ, dass die sogenannte „Ideenwerkstatt Schulen“ der Gemeinde Ilsede gar nicht so ergebnisoffen wie angepriesen sei. Nach Meinung der Eltern sollte eine Diskussion über finanzierbare Möglichkeiten geführt werden. Die Herausforderungen an den jeweiligen Standorten seien alle lösbar.

Im Hinblick auf die Kosten befürchteten die Teilnehmer zudem, dass mit einem Schulneubau an einem einzigen Standort schon zwei Drittel der sogenannten Hochzeitsprämie der Fusion in Höhe von 12 Millionen Euro großzügig verplant würden.

Zurzeit wird ein pädagogisches Konzept erstellt, danach sollen die Beratungen in der Gemeinde weitergehen. Aufgrund des enormen Zuspruches soll es eine weitere Informationsveranstaltung geben, um noch mehr interessierte Bürger über den Sachstand zu informieren.

mir

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