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Acanthus-Förderer kaufen Hof Ahrens

Klein Ilsede Acanthus-Förderer kaufen Hof Ahrens

Einen großen Schritt ist Acanthus in Klein Ilsede vorangekommen. Mitglieder des Vereins haben jetzt den Hof Ahrens in der Ortschaft gekauft – das 8500-Quadratmeter-Gelände mit dem 780 Quadratmeter großen Hof soll zu einem anthroposophischen Behinderten-Wohnheim mit Werkstatt ausgebaut werden.

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Förderer des Vereins Acanthus haben jetzt den Hof Ahrens in Klein Ilsede gekauft: Renate Plew (Mitte l.), Edith Ahrens (Mitte r.) und Architekt Jörg Sauer (2.v.l.).

Klein Ilsede. „Froh, aufgeregt – von allem ein bisschen“, so beschreibt Acanthus-Vorsitzende Renate Plew ihren derzeitigen Gefühlszustand. Nach fast drei Jahren der mühsamen Vorbereitung ist der Verein jetzt einen großen Schritt weiter. „Der Kaufvertrag mit Hof-Besitzerin Edith Ahrens ist unterschrieben“, verkündigte die Klein Ilsederin beim gestrigen Treffen auf dem Hof an der Ortsdurchfahrt.

Zunächst sollen 13 junge Menschen mit geistiger Behinderung nach der Schulzeit auf dem Hof auf anthroposophischer Basis wohnen und arbeiten. Plew hat selbst einen Sohn mit geistiger Behinderung und weiß, dass in der Region selten Plätze bei ähnlichen Einrichtungen frei sind. Schnell hatten sich deshalb auch Unterstützer gefunden (PAZ berichtete).

Gut eine Million Euro benötigt Acanthus, um sein Projekt zu verwirklichen. Ein Drittel davon müssen die Eltern der künftigen Bewohner zusammenzubekommen, die übrigen zwei Drittel erhofft sich der Verein als Zuschuss vom Land, zum Teil in Form eines langfristigen Darlehens. Durch Spenden und weitere Eigenleistungen hat man das Geld für den ersten Bauabschnitt so gut wie zusammen und konnte deshalb den Kaufvertrag abschließen.

Sobald die Baugenehmigung vom Landkreis erteilt ist – Plew hofft, dass dies im März der Fall ist – soll mit der energetischen Sanierung des Wohnhauses und der Ausbau  von Gemeinschafts- und Privaträumen begonnen werden, erklärt Architekt Jörg Sauer. „Wenn alles gut geht, könnte es im September fertig sein.“ Erst im nächsten Jahr soll dann der Ausbau des restlichen Hofes zu Werkstätten folgen. „Das geht alles nur in einzelnen Schritten voran, aber es geht voran“, sagt Renate Plew und lächelt.

sip 

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