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Abwasser-Debatte: Linke unterstützen Planungs-Stopp

Ilsede Abwasser-Debatte: Linke unterstützen Planungs-Stopp

Ilsede. Die Linke in Ilsede unterstützt die Forderungen des Bürgermeisterkandidaten Rolf Bräuer nach sofortigem Planungs-Stopp der Zentralkläranlage.

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Die Abwasser-Debatte erhitzt die Gemüter in Ilsede. Das Symbolfoto zeigt die Kläranlage in Wendhausen.

Quelle: A/Roland Hermstein

Die Kommunalwahl-Kandidaten Örsen Savas und Jörg Päller der Partei begrüßen dabei ausdrücklich die Formulierung Rolf Bräuers: „Hier wird dem neuen Ilsede ein Kuckucksei ins Nest gelegt, das seine Zukunftschancen massiv beeinträchtigen würde.“

„Der CO2-Bedarf einer energieintensiven Pumpentechnik ist Stand des letzten Jahrtausends“, sagt Päller. Viele EU-Förderungen im Kläranlagenbereich der letzten Jahre hätten eine Reduktion des Strombedarfs zu Recht als Grundlage. „Ein unter Nötigungsmitteln geschehener Entschluss der alten Gemeinde Lahstedt soll hier als Legitimationsgrundlage für einen Schnellschuss einer Klärtechnik genommen werden, deren ökologischer und ökonomischer Mehrwert keinerlei Grundsatzdiskussion vorausging“, erklärt der Adenstedter weiter.

Die geplante Anlage sei auch nur dem Namen nach zentral. „Statt auf dem alten Hüttengelände direkt an der Fuhse für ganz Ilsede eine zentrale zukunftsorientierte Anlage anzudenken, wird hier ein Fäkal-Tourismus betrieben“, sagt Päller. „Alt-Ilseder Abwasser geht energieaufwendig über Bülten-Rosenthal nach Peine zur Klärung – und Oberger und Lafferder Wasser soll energieaufwendig nach Neu-Ilsede gepumpt werden. Diese hier verschwendeten Material- und Energieinvestitionen sollten besser in Reinigungsleistungen gesteckt werden.“

Seit Jahren bemängelt Päller, dass es bei dem gesamten Verfahren gewaltig stinke. Er unterstütze deshalb das Ansinnen Rolf Bräuers, die Entscheidung inhaltlich zu überdenken. „Es ist auch nicht einsichtig, warum in Lafferde ein existentes Belebtbeckenverfahren angeblich nicht funktionieren soll, sondern stattdessen das Lafferder Abwasser nach Gadenstedt gepumpt werden muss, um dann dort in einem neu zu bauendem Belebtbeckenverfahren nach demselben Prinzip zu reinigen“, sagt der Adenstedter.

mu

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