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960 Jahre Groß Ilsede: Historische Zeitreise mit 140 Gästen

Ilsede 960 Jahre Groß Ilsede: Historische Zeitreise mit 140 Gästen

Groß Ilsede. Weil die Veranstalter der Nachfrage beim offiziellen Feiertag am 3. November nicht gerecht werden konnten, feierte der Arbeitskreis Dorfgeschichte Groß Ilsede den 960. Geburtstag des Dorfes am Sonnabend ein zweites Mal und blickte dabei auf die große Jubiläumsfeier 1953 zum 900-Jährigen der Ortschaft zurück. Auch dieses Mal gab es mehr Nachfragen als Plätze: „Nur“ 140 Gäste erlebten die „Zeitreise“ im Groß Ilseder Festsaal.

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140 Besucher kamen in den Ilseder Festsaal: Unter ihnen auch Jens Oberg als „Bodo von Oelsburg“, der extra über die Fuhse nach Groß Ilsede gekommen war.

Quelle: rb

Dieser war somit prall gefüllt und die Veranstaltung begann mit etwas Verspätung, da es seine Zeit dauerte, bis jeder seinen Platz gefunden hatte. Doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch.

Nach einer Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden des Arbeitskreises, Werner Wolters, richtete Bürgermeister Wilfried Brandes ein paar Worte an das Publikum. Er lobte die Arbeit der Gemeinschaft und fasste diese Veranstaltung unter dem „altbewährten“ Sprichwort „das Alte bewahren, am Neuen sich freuen“ zusammen.

Einen Zeitsprung in die Anfangsjahre von Groß Ilsede machten die Zuschauer mit Ilse Schulz, die ein Gedicht über den Vater der Ortschaft, Tiemo de Ilisede, vortrug. Schon zuvor hatte Jens Oberg, verkleidet als „Bodo von Oelsburg“, auf die Historie eingestimmt, als er vor dem Publikum um Einlass und Teilnahme an dieser Feier für seinen „Freund Tiemo“ bat.

Im Anschluss nahm Heinz Diederich die 140 Anwesenden mit auf eine Zeitreise durch 960 Jahre und zeigte einen kurzen Film, der anlässlich der 900-Jahrfeier 1953 entstanden ist, an die der Arbeitskreis mit dieser Veranstaltung erinnern wollte.

Nach einer kurzen Pause, in der bereits ausgiebig über das Gehörte sowie Erinnerungen geredet wurde, stand der Höhepunkt auf dem Tagesplan: Gespickt mit Beiträgen von Zeitzeugen hielt Diederich einen Diavortrag, der sich ebenfalls dem 900. Geburtstag widmete. So erzählte Christa Gehrke, die in einem extra aufgeführten Theaterstück 1953 Adelheid, die Mutter Tiemos, gespielt hatte, über die Erarbeitung und Aufführung des Stückes. Auch der Festumzug war ein großes Spektakel. Daran erinnerten etwa Rosi Bössel, Ingo Prutz und Walter Scheffler und auch Kurt Schwenke, der als Vorreiter und Redner der Junggesellschaft beim Umzug dabei war. Er hatte einige Anekdoten zum Besten zu geben, etwa dass er am Tag des Umzuges zum ersten Mal auf einem Pferd saß.

Auch die anderen Zeitzeugen ernteten tosenden Applaus und sorgten zusammen mit dem Arbeitskreis für einige heitere Stunden. Dementsprechend positiv fiel das Fazit von Ilse Schulz aus: „Das Publikum war begeisterungsfähig, das war großartig“, so Schulz, die sich vor allem über die spür- und hörbaren „Aha-Erlebnisse“ bei den Besuchern freute.

Ähnlich sah es auch Elke Lüddecke aus Groß Ilsede, deren Geschwister extra in ihren Heimatort gereist waren: „Uns dreien hat es super gefallen.“

jaw

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