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200 Schüler bei der Beratungsbörse in Ilsede

Hemmschwellen sollen abgebaut werden 200 Schüler bei der Beratungsbörse in Ilsede

Rund 200 Jugendliche nahmen jetzt an der Beratungsbörse teil, die im Schulzentrum in Groß Ilsede ausgerichtet wurde. 13 Beratungsstellen aus dem Peiner Land boten dabei den Schülern informative Gespräche an. Bereits seit 2005 gibt es die jährliche Beratungsbörse in Groß Ilsede.

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Die Gespräche fanden in der Aula des Schulzentrums Ilsede statt.

Quelle: dn

Groß Ilsede. „Die Börse entstand damals aus einer Idee der Sozialarbeiter heraus“, erklärte Sozialpädagogin Petra Heesch. Zu den verschiedenen Beratungsstellen, die sich in diesem Jahr in der Aula des Schulzentrums präsentierten, gehörten unter anderem die Polizei, die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern sowie die Schuldnerberatung. Die Schüler im Alter zwischen 13 und 17 Jahren gehörten zur Haupt- und Realschule Groß Ilsede, der Schule Ilseder Hütte sowie der Janusz-Korczak-Schule.

Zunächst hatten die Jugendlichen eine Aufgabe: Jeder bekam in schriftlicher Form zwei vorgegebene Fragen beziehungsweise Szenarien und musste die zugehörige Beratungsstelle finden. Zum Beispiel: Wenn man sich Sorgen wegen der stets traurigen Mutter macht, kann man zur psychosozialen Beratungsstelle Arcus gehen. Wird der Freund von seinen Eltern geschlagen, hat der Allgemeine soziale Dienst des Jugendamts ein offenes Ohr und bietet Hilfe an.

Im Anschluss hatten die Schüler die Möglichkeit, den Vertretern der Beratungsstellen auch ihre persönlichen Fragen zu stellen. „Viele Schüler nehmen diese Möglichkeit auch wahr“, sagte Heesch. Ihr Kollege Dirk Grune ergänzte: „Die Beratungsbörse dient aber auch dazu, Hemmschwellen abzubauen und die Ansprechpartner persönlich kennenzulernen.“

Für die Schüler war es ein informativer Vormittag. „Die Beratungsbörse ist auf jeden Fall eine gute Sache“, fand Lisa Walter (14) von der Hauptschule Groß Ilsede. „Besonders interessant fand ich das Gespräch mit der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern.“ Für ihren Klassenkameraden Jan Walkowiak (15) war das Angebot des Kinderschutzbundes am interessantesten. „An den kann man sich zum Beispiel wenden, wenn es Probleme mit den Mitschülern gibt“, erklärte er.

dn

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