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14-Jähriger wie Schwarzfahrer behandelt

Groß Ilsede 14-Jähriger wie Schwarzfahrer behandelt

Groß Ilsede. Ein schöner Ferienstart sieht anders aus: Verärgert über das Verhalten eines Zugbegleiters der Deutschen Bahn sind Kerstin und Tobias Kalloch aus Groß Ilsede. Ihr Sohn Maximilian (14) sei auf einer Bahnfahrt von Peine nach Braunschweig wie ein Schwarzfahrer behandelt worden, weil er keinen Schülerausweis dabei hatte.

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Der Bahnhof in Peine.

Quelle: mgb

Mutter Kerstin Kalloch erzählt: „Unser Sohn Maximilian wurde auf der Strecke von Peine nach Braunschweig von einem Zugbegleiter kontrolliert. Er zeigte sein Schülerferienticket und seinen Personalausweis vor und wurde aufgefordert, seinen Schülerausweis vorzuzeigen.“ Diesen habe er jedoch nicht dabei gehabt. Daraufhin habe ihm der Zugbegleiter gedroht, ihn beim nächsten Mal aus dem Zug zu werfen, wenn er zukünftig keinen Nachweis erbringen kann, dass er Schüler ist.

„Unser Sohn ist 14 Jahre alt, und ich finde es ungeheuerlich, auf einen Schülerausweis zu bestehen, der laut Hinweis der Deutschen Bahn beim Schülerferienticket bis zum 16. Lebensjahr überhaupt nicht erforderlich ist“, empört sich die Mutter. Mit dem Personalausweis hätte der Zugbegleiter das Alter ihres Sohnes berechnen können. Doch stattdessen sei der Junge schuldlos eingeschüchtert und wie ein Schwarzfahrer behandelt worden.

Auf Anfrage der PAZ erklärt Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis zu dem Vorfall: „Wir setzen grundsätzlich keine Personen beziehungsweise Schüler unter 18 Jahren aus dem Zug.“ Laut der Tarifbedingungen für das Schüler-Ferienticket Niedersachsen/Bremen brauchen Schüler unter 16 Jahren nur das Ticket vorzuzeigen. Allerdings fügt der Sprecher an: „Wenn ein Schüler älter aussieht, dann sollte er bitte einen Schülerausweis dabei haben.“ Alternativ werde auch eine Schulbescheinigung im Original oder eine aktuelle Zeugniskopie mit Angabe des Namens, des Geburtsdatums und der Schulform anerkannt.

Meyer-Lovis kündigt an, dass es ein Gespräch mit dem Zugbegleiter geben und dieser zu dem Sachverhalt befragt werde. Erst dann könne er sich konkret zu dem Vorfall äußern.

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