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Züchter zeigten die schönsten Stuten

Hohenhameln Züchter zeigten die schönsten Stuten

Hohenhameln. Außerordentlich gut gelungene Hannoveraner-Stuten haben die Mitglieder des Pferdezuchtvereins Hildesheim-Peine bei ihrer jährlichen Stutenschau vorgestellt. Von den 42 gezeigten Tieren erhielten fast drei Viertel 1a-Preise, jedes zweite Pferd sogar Staatsprämienanwartschaften.

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Stutenschau in Hohenhameln: Die noch namenlose Stute von Dagmar Meyer aus Abbensen trug den Sieg bei den Zweijährigen davon.

Quelle: sz

Bei der Vorführung ihrer schönsten Stuten vor dem aufmerksamen Fachpublikum mussten die Züchter ordentlich rennen. Denn die Mitglieder der überregionalen Jury wollten die zwei- bis sechsjährigen Teilnehmerinnen der Schönheitskonkurrenz nicht nur im Stehen und im Schritt, sondern auch im Trab sehen. Etliche der Wildfänge, die bislang nur die Freiheit der Weide kannten, zeigten sich dabei recht ungestüm, eines musste sogar mehrmals wieder eingefangen werden.

Ein Unfall am Rande der Stutenschau trübte die Freude: Beim Verladen seines Pferds wurde ein Mann durch einen Bauchtritt verletzt. Er wurde von einem Krankenwagen in die Klinik gebracht, der Rettungshubschrauber flog ohne ihn davon.

Bei der Beurteilung der Stuten achtete die Jury nur am Rande auf die Farbe, auch deswegen, weil sie beispielsweise bei zweijährigen Schimmeln noch nicht ihr endgültiges Weiß erreicht hat. „Wichtig ist ein der Rasse entsprechender Körperbau“, erklärte Manfred Schäfer, Vorsitzender des Hannoveranerverbandes mit Sitz in Verden. „Rücken, Kruppe und Beinstellung müssen korrekt sein.“

Damit die Pferde mit einem Stockmaß zwischen 1,60 und 1,70 Metern einen guten Eindruck machten, wurden sie vorher ausgiebig gewaschen, gestriegelt und geputzt, die Mähne wurde in kleine Zöpfchen geflochten und der Schweif auf gleiche Länge geschnitten. „Vor allem aber müssen sie mit der Trense vertraut gemacht werden und lernen, nebenher zu laufen“, sagte Schäfer.

sz

Abbenser Züchterin erhielt die meisten Preise

Beurteilt werden die Stuten mit einem blumigen Vokabular. „In der Oberlinie etwas gerade, langbeinig und modern“ heißt es da beispielsweise von einer wohlgeratenen Zweijährigen. Die Teilnahme an dem Schönheitswettbewerb bringt für die Züchter nicht nur Stress: Denn wenn ein Tier einen 1a-Preis oder sogar die Staatsprämienanwartschaft errungen hat, steigt sein Wert beträchtlich. „73,5 Prozent der gezeigten Stuten erhielten 1a-Preise und 21 Stuten die Staatsprämienanwartschaft, die nach der Geburt des ersten Fohlens in eine Staatsprämie mündet – das war eine hervorragende Schau“, erklärte Christoph Reese aus Schwicheldt, Geschäftsführer des Pferdezuchtvereins Hildesheim-Peine, der die jährliche Stutenschau veranstaltet. „Wir sind zwar ein kleiner Verein, aber im Landesdurchschnitt höchstes Niveau.“

Die Pferde von Dagmar Meyer aus Abbensen waren besonders erfolgreich: Die Startnummer 5 kam bei den zweijährigen Stuten auf den ersten Platz, Leonarda (Startnummer 13) wurde Siegerin bei den dreijährigen, Wincentina (Startnummer 36) bei den vierjährigen Stuten. Leonarda ging als Siegerstute der Gesamtschau hervor.

Bei den Familien kamen Dagmar Meyer (Dressur) und die Zuchtgemeinschaft Dr. Jacobs aus Bierbergen (Springblut) auf die ersten Plätze.

sz

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