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Zuckerrüben-Kampagne beginnt am 22. September

Hohenhameln Zuckerrüben-Kampagne beginnt am 22. September

Clauen. Die Zuckerrüben-Kampagne 2015 der Nordzucker AG steht kurz vor dem Start. Am 17. September beginnt das slowakische Werk Trenianska Teplá als erstes im Konzern die Verarbeitung, die deutschen Werke – darunter der Standort Clauen – folgen ab dem 22. September.

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Ein Lastwagen lädt in einer Zuckerfabrik Rüben ab: Am 22. September beginnt die Kampagne im Werk Clauen.

Quelle: Holger Hollemann

Ab dem 2. Oktober stehen dann alle Werke in ganz Europa „unter Dampf“. Die Ertragserwartungen sind nach einer konzernweit deutlich verzögerten Aussaat und einem kühlen Frühjahr insgesamt knapp durchschnittlich.

Alle Werke im Konzern sind bestens für die bevorstehende Kampagne gerüstet, um aus den lokal angebauten Zuckerrüben Zucker zu gewinnen. Wichtige Investitionen in den Bereichen Energie und Umwelt, Prozessoptimierung sowie Markt- und Kunden­orientierung wurden rechtzeitig umgesetzt.

Axel Aumüller, Vorstand Produktion, unterstreicht den guten Zustand der Werke: „Wir investieren in den Erhalt und planen Investitionen in unsere Standorte langfristig. Sie sind vor allem darauf ausgerichtet, den Energieeinsatz weiter zu optimieren sowie Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten.“ Zusätzlich werde verstärkt in Bereiche investiert, die die Produktqualität und -sicherheit erhöhen.

Nordzucker geht in diesem Jahr konzernweit von deutlich kürzeren Kampagnen als in den Vorjahren aus. „Wir haben mit unseren Anbauern beschlossen, die Anbaufläche in diesem Jahr signifikant zu reduzieren. Dies war zwingend notwendig, um weiteren Druck vom Markt zu nehmen“, erklärt Agrarvorstand Dr. Lars Gorissen. Hintergrund: ein erheblicher Preisverfall in den vergangenen Monaten resultierte vor allem aus der weltweit gestiegenen Produktion von Zucker und hohen Lagerbeständen.

Eine überwiegend verspätete Aussaat sowie ein kühles und regnerisches Frühjahr (siehe Text unten) führten in den meisten Konzernländern zudem zu einer verzögerten Rübenentwicklung.

In Nord- und Ostdeutschland rechnet Nordzucker mit einer Ernte, die im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre liegen wird. Hier hat neben den Frühjahrsbedingungen auch eine starke Vorsommertrockenheit ihre Spuren hinterlassen. Im Juli und August hingegen haben die Rüben ihren Rückstand weitgehend aufgeholt und sich sehr gut entwickelt. Das Kampagne-Ende für die deutschen Werke wird nach durchschnittlich 94 Kampagnetagen noch vor dem Jahreswechsel erwartet.

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