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Zuckerfabrik Clauen: Erstmals Großübung der Feuerwehr bei laufender Kampagne

Hohenhameln Zuckerfabrik Clauen: Erstmals Großübung der Feuerwehr bei laufender Kampagne

Clauen . Mit solch dramatischen Szenarien sahen sich die mehr als 100 Kameraden bei der gestrigen Gemeindeübung der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Hohenhameln auf dem Gelände der Zuckerfabrik der Nordzucker AG in Clauen konfrontiert.

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Wegen der laufenden Kampagne wollte man keinen echten Rauch verwenden. Eine Folie simuliert die schlechte Sicht bei einer Verrauchung.

Quelle: im

Vollkommen verqualmt ist das Gebäude auf dem Gelände der Zuckerfabrik Clauen. War der Auslöser ein technischer Defekt? Werden zum Betrieb der Anlage Chemikalien oder auch Gase eingesetzt? Fest steht für die Retter der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Hohenhameln nur: Ein Werks-Mitarbeiter wird vermisst, einer liegt verletzt am Boden.

„Die komplexe Struktur der Gebäude und die Bandbreite der technischen Anlagen innerhalb der Zuckerfabrik gibt uns die Möglichkeit, nahezu sämtliche Einsatzarten der Ortsfeuerwehren zu trainieren“, begründet Dennis Söhlke, Gemeindepressewart der Hohenhamelner Feuerwehren, die Wahl des Übungsortes. „Das beginnt bei der Bergung und Rettung von Personen, geht über den Brandschutz und die Brandbekämpfung von Gasen, gefährlichen Stoffen und Chemikalien bis hin zur herkömmlichen Brandbekämpfung an Gebäuden.“

Ein Ziel der Einsatzübung sei das Üben der Zusammenarbeit der Ortswehren und der Mitarbeiter der Zuckerfabrik im Arbeitsbetrieb der Rübenkampagne. „Nordzucker unterstützt deshalb gerne diese Übung, um die Ortskenntnisse der Feuerwehr auf dem Gelände des Werks zu verbessern und sie in die Lage zu versetzen, die einzelnen Fabrikabschnitte besser einschätzen zu können“, sagt Tanja Schneider-Diehl, Manager External Communications bei Nordzucker. Eine solche Übung fand nach ihren Angaben zum ersten Mal während einer laufenden Kampagne statt.

Die erste Alarmierung erfolgte gestern Abend gegen 17 Uhr. „Zu dieser Tageszeit bedeutet das für einen Einsatz in der Clauener Zuckerfabrik unbedingt abzusichern, dass genügend Ressourcen zur Verfügung stehen“, erläutert Söhlke. „Es werden also sofort die Ortswehren aus Clauen, Hohenhameln, Soßmar, Harber und Ohlum alarmiert, zusätzlich der Gemeindebrandmeister und die örtliche Einsatzleitung.“

Und die mussten neben dem bereits geschilderten Szenario noch drei weitere Probleme lösen: So wurde zum Beispiel angenommen, dass in der Staubabsauganlage im Zuckersilo ein technischer Defekt aufgetreten ist und das Risiko einer Staubexplosion besteht.

Die Herausforderung für die Einsatzkräfte besteht dabei unter anderem darin, die Löschbereitschaft in 69 Metern Höhe herstellen.

Zudem stand nach einem Kabelbrand an der Tankstelle ein Radlader in Flammen.

mu/wos

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