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Zuckerfabrik: 150 Jahre Geschichte zum Nachlesen

Hohenhameln Zuckerfabrik: 150 Jahre Geschichte zum Nachlesen

Hohenhameln. Fast ein Jahr hat es gedauert, doch nun ist sie fertig: die Chronik der Zuckerfabrik Clauen. „Im Oktober 2015 haben wir mit dem Heimatverein Hohenhameln zusammengesessen und beschlossen, die Geschichte der Fabrik zu veröffentlichen“, erinnerte sich Wilhelm Hilker, der Hauptinitiator des Buches, gestern bei der Vorstellung für die Presse.

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Präsentieren die Chronik der Zuckerfabrik (v.l.): Horst Fette, Otto Köhler, Wilhelm Hilker und Peter Fischer.

Quelle: Alina Marie Hilfer

Ursprünglich hatte Bruno Riese, ein ehemaliger Mitarbeiter der Fabrik, damit begonnen eine Chronik für seinen privaten Gebrauch zu erstellen. Der knapp 90-Jährige schaffte durch eigene Fotos und Nachforschungen in Archiven der Umgebung eine gute Grundlage für die Realisierung des Werkes. Wilhelm Hilker trug durch Befragungen der Hohenhamelner Bürger weitere Informationen zusammen, und so nahm die Entstehung ihren Lauf. Unter anderem half ein Aufruf in der PAZ, Informanten zu finden.

Von der Gründerzeit bis zum heutigen Wandeln der Landwirtschaft ist auf etwa 80 Seiten alles dokumentiert. Über die Jahre hat sich einiges verändert: Schwere Handarbeit wurde durch modernste Technik ersetzt. „Die Zuckerfabrik in Clauen hätte man früher als Drecksloch bezeichnet, aber heute ist davon nichts mehr übrig“, so Hilker. Durch neue Methoden, wie die Wasserverwertung aus der Rübe, sorgte man für mehr Umweltschutz. Manche Dinge sind aber auch gleich geblieben, denn schon früher spielte das Thema Integration von Flüchtlingen - damals aus Schlesien - eine Rolle.

Wer alle Höhen und Tiefen der Fabrik in 150 Jahren nachlesen möchte, kann das Buch für neun Euro erwerben. Bei der Bründelfete in Hohenhameln am 3. September steht die Chronik erstmals zum Verkauf. Außerdem verkauft das Papierhaus Haefke die etwa 500 Exemplare.

Am 11. September, dem „Tag des offenen Denkmals“ wartet dann ein weiterer Höhepunkt: In der Heimatstube Hohenhameln präsentiert Nils Kehrel 13 Papiermodelle ehemaliger Zuckerfabriken der Region, darunter auch das Werk in Clauen.

amh

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