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Zifferblätter zurück am Sievershäuser Kirchturm

Hohenhameln Zifferblätter zurück am Sievershäuser Kirchturm

Sievershausen. Die Zifferblätter der Sievershäuser St.-Martinskirche fanden am Sonnabend wieder ihren endgültigen Platz. Die Renovierung der Kirche neigt sich damit langsam dem Ende zu.

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Meister Andy Gebhardt kontrolliert die Schrauben und zeigt die vergoldeten Zeiger.

Quelle: hb

Hohenhameln. Lange genug hat es gedauert, bis grünes Licht zur Montage gegeben werden konnte. Die Witterungsbedingungen waren jetzt wider Erwarten gut, sodass die Sievershäuser Firma Gebhardt Metallbau mit der Endmontage loslegen konnte.

Übrigens: Nicht der Hagelsturm von 2013 hatte den Zifferblättern am West- und Südgiebel des Kirchturmes zu schaffen gemacht - es waren vielmehr unbekannte Frevler, die die Zifferblätter offenbar als Zielscheiben für Schießübungen missbraucht hatten. So fanden sich nicht nur eindeutige Spuren von Schrotkugeln, auch wenigstens ein Einschlag stammte von einem Kleinkalibergewehr.

Der Sievershäuser Kunstschmied Falk Laxander hat in wochenlanger Kleinarbeit diese Spuren beseitigt, und der rüstige 80-jährige hannoversche Glas- und Bronzegusskünstler Henning Haeger hat die Oberfläche wieder hergestellt und die Ziffern mit Blattgold neu aufgetragen.

Ursprünglich war bei der Besichtigung von einem geringeren Zeitaufwand ausgegangen. Erst bei der Anlieferung des ersten Zifferblatts ergab sich ein völlig anderes Bild. „Die Überarbeitung durch die Kunstschmiede mit Ausbeulen und Ausbessern des Grundblechs hatte zur fast vollständigen Zerstörung der Grundfarbe geführt. Außerdem hatten sich bei Verwendung von Lötwasser zahlreiche Stellen aus Grünspan gebildet, die keinesfalls belassen werden durften“, sagte Henning Haeger. Daher waren diverse zusätzliche Arbeiten erforderlich.

Die mit Blattgold überzogenen Zeiger können erst nach Austrocknung des Spezial-Silikon-Materials eingehängt werden.

Die lange Verweildauer des Baugerüsts rund um die Kirche war nach Aussage von Otto Dempwolff vom Kirchenvorstand auch auf die starke Belastung der Dachdeckerfirma zurückzuführen. Nun aber wird in Kürze eine strahlend helle Kirche zu sehen sein; die vielleicht auch erst wieder in 62 Jahren zur Erneuerung ansteht. Viele Interessierte verschafften sich in den vergangenen Tagen schon einmal einen ersten Eindruck von der Erneuerung.

hb

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