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Zebrastreifen statt Dunkelampel an B 65

Hohenhameln-Mehrum Zebrastreifen statt Dunkelampel an B 65

Um die Dunkelampel in Mehrum zu erhalten, hat Ortsbürgermeister Jens Böker (SPD) 200 Unterschriften gesammelt. Genützt hat es nichts: Wenn die B65 saniert wird, wird die Ampel verschwinden.

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Wenn die B65 saniert wird, verschwindet auch die Dunkelampel an der Rötzumer Straße in Mehrum.

Quelle: A/sur

Mehrum . Die Ampel an der Kreuzung von Hauptstraße und Rötzumer Straße werde einfach zu wenig genutzt – so lautet das Argument des Straßenbauamts in Wolfenbüttel und des Landkreises Peine. Bei einer Verkehrszählung im vergangenen Mai hätten zwischen 7 und 16 Uhr nur elf Personen die Fahrbahn überquert. „Davon hat kaum jemand die Ampel genutzt“, sagt Landkreis-Sprecher Henrik Kühn.

Empfehlenswert seien Fußgängerampeln erst bei 50 bis 100 Fußgänger pro Stunde – wenn im gleichen Zeitraum mehr als 750 Fahrzeuge die Straße entlangfahren. Auf der Mehrumer Hauptstraße wurden laut Kühn nicht einmal 450 Fahrzeuge pro Stunde gezählt. „Dann sollen Lichtsignalanlagen grundsätzlich nicht angeordnet werden, weil zu befürchten ist, dass die Fußgänger häufiger bei Rot die Fahrbahn überqueren und sich dadurch das Unfallrisiko sogar erhöht“, sagt Kühn.

Die Ampel wird also abgebaut – trotz der vielen Unterschriften, die Böker gesammelt hat und trotz der Klagen vieler Mehrumer über den dichten Verkehr auf der kurvigen Ortsdurchfahrt, die bei Stau auf der A2 als offizielle Umleitung dient.

Allerdings haben sich Ortsrat, Landkreis und Straßenbauamt auf einen Kompromiss geeinigt. Zum einen soll ein großes Fußgängerüberweg-Schild die Autofahrer schon von weitem auf den Zebrastreifen aufmerksam machen, der die Ampel nach der Sanierung ersetzt. Außerdem sollen alle nötigen Rohre verlegt werden, damit die Ampel später doch wieder aufgestellt werden kann.

Einige Zeit nach dem Ausbau sollen Fußgänger und Fahrzeuge nämlich erneut gezählt werden, um „die Lage aufgrund der dann ermittelten Zahlen erneut zu beurteilen“, sagt Kühn. „Mitunter wird ja argumentiert, dass sich die Verkehrsfrequenz nach dem geplanten Ausbau erhöht.“

Die Ampel an der Rötzumer Straße ist also doch nicht völlig vom Tisch. Außerdem fordert der Ortsrat eine zweite Dunkelampel in Höhe der Triftstraße, über die dann ebenfalls noch einmal verhandelt wird.

Wann die Sanierung der Bundesstraße genau beginnt, steht noch nicht fest – erst einmal muss der Planfeststellungsbeschluss gefasst werden. Kreisbaurat Wolfgang Gemba rechnet mit einem Baubeginn im Jahr 2014.

sur

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