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Zahlreiche Flüchtlinge besuchen Kulturcafé

Hohenhameln Zahlreiche Flüchtlinge besuchen Kulturcafé

Hohenhameln. Als sich im vergangenen November der Verein „Flüchtlingshilfe Hohenhameln“ gründete, hatten die sieben Gründungsmitglieder um die Vorsitzenden Mathias Laufer und Monika Pilarski viele Ideen, mit denen sie den Flüchtlingen helfen wollten. Ein Projekt, das nun umgesetzt wurde, ist das Kulturcafé - und die Resonanz ist groß.

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Beim Kulturcafé spielten Flüchtlinge, Paten und interessierte Gäste gemeinsam Gesellschaftsspiele.

Quelle: oh

Den Anfang jedoch machten die Fahrradwerkstatt und der kleine Laden in Clauen - zwei Projekte, die seitdem unter der Schirmherrschaft des Vereins laufen. Doch auch weitere Initiativen, wie eine Patenhilfe, Deutschprogramme und ein Kulturcafé wurden durch die engagierten Helfer ins Leben gerufen.

Das Kulturcafé feierte im Januar dabei eine sensationelle Premiere. „Wir wollen durch das Kulturcafé eine Plattform bieten, auf der sich Flüchtlinge, die Paten und interessierte Leute kennenlernen können“, beschreibt die zweite Vorsitzende Monika Pilarski die Idee.

Das erste Treffen stand dabei ganz im Zeichen des Kennenlernens. „Wir hatten Gesellschaftsspiele vorbereitet, damit die Gäste miteinander in Kontakt kommen.“ Das passierte dann auch ohne viel Aufwand. „Es war nicht nur ein Treffen der Nationen, sondern auch der Generationen“, beschreibt Pilarski die Begegnung, bei der Senioren mit Flüchtlingskindern Mensch-Ärger-Dich-Nicht spielten.

Und auch die Besucherzahlen waren beeindruckend: „Wir hatten mit zehn bis zwölf Besuchern gerechnet - gekommen sind 60. In Hohenhameln leben Flüchtlinge aus 15 Nationen, die waren soweit auch alle vertreten“, sagt Pilarski.

Nun treffen sich die Vereinsmitglieder einmal im Monat, immer von 16 bis 18 Uhr, und hoffen darauf, jedes Mal viele Flüchtlinge im katholischen Pfarrheim der St.-Laurentius-Gemeinde Hohenhameln begrüßen zu können. Jedes Treffen soll dabei immer unter einem Motto stehen. Das nächste Treffen am 6. Februar wird sich an Fasching orientieren, und die Organisatoren sind bereits gespannt, wie dieses Thema angenommen wird.

„Für den März überlegen wir natürlich etwas mit Ostern oder allgemeiner mit dem Frühjahr“, blickt Pilarski voraus.

Auch die Termine für die kommenden zwei Monate stehen schon fest: Jeweils von 16 bis 18 Uhr öffnet das Kulturcafé am 5. März und am 1. April seine Türen im Pfarrheim.

jaw

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