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Wirtschaft in Hohenhameln: Neue Serie in der PAZ

Hohenhameln Wirtschaft in Hohenhameln: Neue Serie in der PAZ

Hohenhameln . Die Gemeinde Hohenhameln steht finanziell gut da. Der Motor, der die Kommune nach vorne treibt: die Wirtschaft. In einer mehrteiligen Serie beleuchtet die PAZ die Entwicklungen der letzten Jahre, einzelne Großbetriebe aus der Gemeinde und wagt einen Ausblick auf das, was die Gemeinde in den kommenden Jahren noch hinzubekommen könnte.

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Die letzte große Ansiedlung im Industriegebiet „Ackerköpfe“ in Mehrum war die Biogasanlage, die vor gut einem Jahr in Betrieb genommen wurde.

Quelle: im

Knapp 10.000 Einwohner leben in den elf Ortschaften der Gemeinde, die ungefähr 70 Quadratkilometer Fläche umfasst. Darauf verteilten sich im letzten Jahr 162 Handwerksbetriebe, 26 Mal Industrie, 172 Mal Handel sowie 374 Dienstleistungsanbieter - mit Ausnahme der Dienstleistungen haben alle Zahlen eine steigende Tendenz zu den Vorjahren.

Die Gewerbesteuer-Einnahmen der Gemeinde sprechen ebenfalls eine klare Sprache: Im vergangenen Jahr nahm die Gemeinde von rund 150 Gewerbesteuer-Zahlern knapp 6,88 Millionen Euro ein. Für das laufende Jahr sind immerhin 4,5 Millionen Euro im Haushalt veranschlagt - eine sehr zurückhaltende Schätzung, um mögliche Einbrüche oder Rückzahlungen kompensieren zu können.

Wichtig für die Entwicklung der Wirtschaft waren in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten das Industriegebiet Ackerköpfe in Mehrum und das Gewerbegebiet Pfingstanger in Hohenhameln, in denen zahlreiche große Firmen sowie große Arbeitgeber ansässig sind.

Das Mehrumer Industriegebiet liegt nur etwa fünf Kilometer von der Autobahn 2 (A2) entfernt und umfasst mehr als 50 Hektar Fläche, außerdem fließt der Mittellandkanal unmittelbar daran vorbei. Der Bebauungsplan wurde bereits 1989 vom Gemeinderat verabschiedet, erschlossen wurde das Industriegebiet dann Anfang der 1990er-Jahre. „Die letzte große Ansiedlung war vor wenigen Jahren die Bioerdgas-Anlage in Mehrum“, erzählt Wirtschaftsförderin Maren Langenhan. Außerdem gab es zuletzt zwei Unternehmen, die ihre Firmengelände erweiterten, darunter das umtriebige Unternehmen Deppe. Ebenfalls im Industriegebiet Ackerköpfe ist unter anderem das Kraftwerk zu finden, und auch der Getränkelogistik-Dienstleister Trinks hat dort eine Niederlassung.

Sieben der 50 Hektar Gesamtfläche in den Ackerköpfen sind derzeit noch frei. Das größte Teil-Areal liegt zwischen Trinks und Biogenem Zentrum. „Es wäre natürlich schön, wenn sich da bald etwas ergibt“, sagt Langenhan. Konkrete Interessenten gebe es derzeit nicht. „Wir würden uns aber natürlich wünschen, dass die direkten Nachbarn zuschlagen.“

Das Gewerbegebiet Pfingstanger in Hohenhameln umfasst 100 000 Quadratmeter. Dort baut die Firma Deppe derzeit zum Beispiel eine Tankstelle, es gibt mehrere Supermärkte, einen Landmaschinenhandel, eine Versicherung, Bauhandwerk und zahlreiche andere Gewerbe. Alle Flächen sind erschlossen, und wenn die Deppe-Tankstelle steht, ist lediglich noch eine Fläche frei.

„Es steht wirklich sehr gut um die Wirtschaftskraft der Gemeinde“, sagt Wirtschaftsförderin Langenhan. Die Großgewerbe wie die Zuckerfabrik Clauen seien seit vielen Jahren in der Gemeinde. Finanziell profitiert Hohenhameln stark von großen Gewerbesteuerzahlern wie dem Kraftwerk oder Nordzucker. Langenhan sagt dazu: „Wir sind in der Fläche gut aufgestellt. Dazu haben wir auch noch die Spitzen, die herausragen.“ Aber auch was den Mittelstand betreffe, sei die Gemeinde seit Jahren gut aufgestellt. Nicht nur die Infrastruktur, darunter die Verkehrsanbindung, würde für Hohenhameln sprechen. „Wir bieten eine gute Nahversorgung und haben für Unternehmen und Firmen viele potenzielle Arbeitskräfte hier.“

Ein weiterer Pluspunkt vor allem für den Handel sei der stetige Wettbewerb, in dem die Anbieter schon allein in der Gemeinde stehen würden. „Dadurch bestehen die Anbieter aus Hohenhameln sicher auch in der Region. Und die gute Leistung spielt natürlich auch eine Rolle“, sagt Langenhan und fügt an: „Der Gemeinde Hohenhameln geht es auch darum so gut, weil es dem Gewerbe und der Industrie so gut geht.“

js

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