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"Wir sind gar nicht so unfähig": Test zeigt Schülern ihre Stärken

Hohenhameln "Wir sind gar nicht so unfähig": Test zeigt Schülern ihre Stärken

Hohenhameln . Automechaniker oder Altenpfleger, Floristin oder Fachinformatikerin? Die Suche nach dem passenden Beruf ist für viele Schulabgänger nicht einfach. Bei der Qual der Wahl helfen normalerweise Praktika und berufsorientierter Unterricht. Die Realschule Hohenhameln ging jetzt noch einen Schritt weiter: Mit der sogenannten "Kompetenzanalyse" konnten die Schüler testen, wo ihre Stärken liegen.

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Kompetenzanalyse an der Realschule Hohenhameln: Julian Druschba formt einen Bilderhalter aus Draht, im Hintergrund macht sich der Lehrer Jens Büsel Notizen.

Quelle: oh

Dabei mussten sich die Achtklässler ganz genau auf die Finger schauen lassen: Sie bogen Bilderhalter aus Draht, gestalteten Werbeplakate und testeten ihre Fähigkeiten am Computer. Immer mit dabei waren die Lehrer Holger Skremm und Jens Büsel: Während die Schüler diskutierten, bastelten und Vorträge hielten, machten sie sich Notizen.

Wie gut kann sich Philip konzentrieren, wie geschickt geht Anna mit der Zange um? Wie reagiert Michél, wenn es bei der Gruppenarbeit Streit gibt? Gibt Saskia gleich auf, wenn etwas nicht klappt, oder hält sie durch? „Bei dem einen oder anderen haben sich Facetten gezeigt, die vorher im Unterricht gar nicht so rauskamen“, sagt Skremm.

Die Notizen der beiden Lehrer waren am Ende „überraschend deckungsgleich“. Die Schüler dagegen waren von den Ergebnissen teils überrascht: „Ich dachte, ich wäre bei der Feinmotorik total schlecht“, sagte Philip - dabei taucht dieses Stichwort auf der Liste seiner Stärken auf, zusammen mit Kritikfähigkeit und Durchhaltevermögen.

Auch Saskia zeigte Ausdauer - und bekam von ihren Lehrern bescheinigt, dass sie gut planen und präsentieren kann. „Ich hätte mich selbst schlechter eingeschätzt“, sagt die Schülerin. Die eigenen Stärken zu kennen, verleiht auch Selbstbewusstsein.

Michél fühlt sich durch den Test bestätigt: Das Ergebnis legt ihm einen Handwerksberuf nahe, in diese Richtung will er ohnehin gehen. Ob er Zimmermann wird oder Fliesenleger, Dachdecker oder Mechaniker - dafür hat er sich aber noch nicht entschieden. „Deshalb ist es nach wie vor wichtig, dass die Schüler rausgehen, Erfahrungen sammeln und viele Praktika machen“, sagt Skremm.

Auch Philip wird wohl eine handwerkliche Ausbildung machen. „Eigentlich wollte ich ja Kampfsportler werden“, sagt er. Ob er sich für diese Karriere eignet, hat ihm der Test aber leider nicht verraten.

sur

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