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Windräder: „Hohenhameln ist überproportional belastet“

Hohenhameln Windräder: „Hohenhameln ist überproportional belastet“

Hohenhameln. Der Planungsentwurf des Zweckverbands Großraum Braunschweig (ZGB) mit neuen Vorranggebieten für die Windenergienutzung betrifft auch die Gemeinde Hohenhameln: Ein recht großes neues Gebiet könnte nordöstlich von Bierbergen, teils auf Hohenhamelner, teils auf Ilseder Gemeindegebiet entstehen.

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Die Planung für Hohenhameln: Orangefarben sind bestehende Gebiete, grün geplante Erweiterungen und rot die Flächen, die aus der Planung herausgenommen werden sollen.

Quelle: oh

Weiterhin sind im bestehenden Gebiet nördlich von Mehrum Veränderungen geplant. Ein Teil der bisherigen Vorrangfläche soll aus der Planung genommen werden, dafür kommt ein anderes Areal dazu.

„Die Gemeinde Hohenhameln ist überproportional belastet. Hier stehen nicht nur mehr Windkraftanlagen als überall sonst im Gebiet des ZGB, sondern auch Biomasseanlagen und das Kraftwerk“, erklärt Bürgermeister Lutz Erwig (SPD). Es gibt einen Ratsbeschluss, dass keine weiteren Windkraftanlagen auf Gemeindegebiet aufgestellt werden sollen.

„Das Thema wird aber im Rahmen des förmlichen Verfahrens, in das die anstehende Ausweisung von Vorranggebieten nun übergeht, im Rat wiederum besprochen werden, denn der ZGB wird die Kommunen anhören“, erklärt Erwig. Der Rat hat die Möglichkeit, sich dagegen auszusprechen, allerdings nur in Form einer Stellungnahme. Ein Veto-Recht haben die Kommunen nicht.

„Die Hohenhamelner sind nicht generell gegen die Nutzung erneuerbarer Energien“, betont er. Allerdings wachsen aufgrund der Lage am Rand des ZGB auch von anderen Seiten Windkraftanlagen an die Gemeindegrenzen heran.

Ein besonderer Fall ist der Windpark am Kakenberg. Eine der vier Anlagen dort wurde „repowert“. Das heißt, ein bestehendes Windrad wurde durch ein neues mit einem höheren Wirkungsgrad ersetzt. Seither fühlen sich die Mehrumer durch Lärm und Schattenwurf gestört. Heute Abend werden sie deswegen beim Nachbarschaftsgespräch mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil Unterschriften an Heil und den SPD-Unterbezirksvorsitzenden Gerd Meister überreichen, der Mitglied der ZGB-Verbandsversammlung ist. „Vielleicht könnte man das große Windrad in das neue Vorranggebiet nördlich von Mehrum versetzen. Damit wären wir zufrieden“, sagt Ortsbürgermeister Jens Böker (SPD).

wos

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