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Windenergie: Flächen im Kreis verändern sich

Hohenhameln/Edemissen Windenergie: Flächen im Kreis verändern sich

Kreis Peine. Die Vorrang-Gebiete für Windenergie-Nutzung in den Ortschaften Oelerse, Bierbergen, Mehrum und Groß Lafferde verändern sich. Das ist das Ergebnis der Prüfung durch den Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) im Zuge des Verfahrens zur Weiterentwicklung der Windenergie-Nutzung.

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Windenergie: Die Vorranggebiete in Oelerse, Bierbergen, Mehrum und Groß Lafferde ändern sich.

Quelle: Foto: Archiv

Während die Flächen für Windräder in Oelerse, Bierbergen und Groß Lafferde vergrößert werden sollen, soll das Areal in Mehrum verkleinert werden. „Das bedeutet aber nicht, dass bestehende Windkraftanlagen abgebaut werden“, erläutert ZGB-Sprecherin Gisela Noske der PAZ. „Sie genießen Bestandsschutz.“

Was die geplanten Vergrößerungen der Windenergie-Flächen im Einzelnen für die Ortschaften Oelerse, Bierbergen und Groß Lafferde bedeuten, ist noch unklar, denn: „Wir als ZGB planen keine Windkraftanlagen“, erklärt die Sprecherin. „Wie viele gebaut werden, obliegt dem Landkreis.“ Für das Verfahren im Zuge des Regionalen Raumordnungsplans wurden nach der ersten öffentlichen Auslegung 1800 Stellungnahmen mit fast 10 700 Einzelbelangen ausgewertet. Nun geht es in die zweite öffentliche Auslegung. Insgesamt wurden zwei Drittel der Vorrang-Gebiete verändert: verkleinert, vergrößert, vier sind entfallen, eines wurde neu aufgenommen. Die Gesamtfläche der Vorrang-Gebiete liegt aktuell bei 7119 Hektar. Im ersten Planungskonzept waren 7161 Hektar vorgesehen. mir

So läuft das Verfahren weiter

Nur die veränderten Gebiete kommen in die zweite Offenlegung, die die ZGB-Verbandsversammlung am 17. März beschließen soll. Anschließend werden die veränderten Planflächen sechs Wochen lang öffentlich ausgelegt. Die Unterlagen sind dann auf der Homepage des ZGB frei zugänglich. Behörden und Öffentlichkeit können dann erneut Stellungnahmen einreichen, die anschließend in der Verwaltung ausgewertet werden. Es folgt ein Erörterungstermin.

Am Ende des Prozesses legt der ZGB der Verbandsversammlung einen Planentwurf zum Satzungsbeschluss über die Gesamtplanung vor. Wann, ist offen. „Wir sind bestrebt, das Verfahren schnellstmöglich, aber zugleich mit der größten Sorgfalt voranzutreiben“, so die Erste Verbandsrätin Manuela Hahn.

Das Tätigkeitsgebiet des ZGB umfasst die kreisfreien Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg sowie die Landkreise Peine, Gifhorn, Goslar, Helmstedt und Wolfenbüttel.

mir

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