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Weihnachtsbäume dienen als Zunder fürs Osterfeuer

Soßmar/Mehrum Weihnachtsbäume dienen als Zunder fürs Osterfeuer

Soßmar/Mehrum. Wohin mit dem Baum? Diese Frage stellt sich jedes Jahr nach Weihnachten. In Soßmar und Mehrum nehmen die Jugendfeuerwehren den Bürgern diese Entscheidung ab: Sie sammeln die ausgedienten Tannenbäume gegen eine Spende ein.

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Hatten viel Spaß beim Tannenbaum-Sammeln: Die Mitglieder der Jugendwehr Soßmar.

Quelle: oh

„In Soßmar war die Weihnachtsbaum-Sammlung wieder ein voller Erfolg“, sagt Feuerwehr-Pressewart Dennis Söhlke. Etliche Tannenbäume haben die zukünftigen Brandschützer mit vereinten Kräften vom Straßenrand oder aus Gassen und Gärten herbeigeschleppt und auf einem großen Anhänger verstaut.

Die Aktion gehört in Soßmar schon dazu: Seit sechs Jahren sammeln die Kinder und Jugendlichen ausrangierte Bäume ein - gegen eine freiwillige Spende, die der Arbeit der Jugendfeuerwehr zugute kommt.

Die Spenden sollen aber nicht im Vordergrund stehen, sagt Söhlke, sondern vielmehr die gute Tat und die Präsenz der Jugendfeuerwehr im Ort. Mit Erfolg: Die Mitglieder bekamen viel Lob für ihre fleißige Arbeit.

Zudem werden die Bäume nicht einfach weggeworfen, sondern bekommen eine zweite Verwendung, von der das ganze Dorf etwas hat: Sie dienen als Zunder beim Osterfeuer. Jugendfeuerwehrwart Christian Strübe ist zufrieden mit der mal wieder gelungenen Aktion: „Vielen Dank an die Soßmarer Bürger für die vielen, schönen Weihnachtsbäume“, sagt er.

Mehrumerer Jugendwehr holte 100 Bäume ab

450 Euro für die Jugendfeuerwehr kamen bei der Sammelaktion in Mehrum zusammen. Etwa 30 Kinder, Jugendliche und Betreuer waren mit Trecker und Anhänger im Dorf unterwegs, holten etwa 100 ausgediente Weihnachtsbäume ab und brachten sie zum Kompostwerk. Das hat schon Tradition – in diesem Jahr gab es allerdings eine Neuerung: Zum ersten Mal wurden vorab Wertmarken verkauft. „Viele Leute wollten immer schon im Voraus bezahlen, damit sie samstags länger schlafen können“, sagt Jugendwart Andree Brathering. Also gingen die jungen Feuerwehrleute diesmal vorher von Haustür zu Haustür und gaben die Marken gegen eine Spende ab. „Die Wertmarken konnten dann an den Baum gehängt werden – genial einfach und es hat uns viel Zeit gespart, weil wir nicht überall klingeln mussten“, erzählt Brathering. „Das hat wunderbar geklappt, das machen wir nächstes Jahr wieder.“ Das neue System wurde von den Mehrumern gut angenommen: An beinahe jedem zweiten Baum, der eingesammelt wurde, hing schon eine Wertmarke. „Wir bedanken uns bei allen, die gespendet haben“, sagt Brathering.

sur

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