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Was passiert mit dem Grundstück am Mehrkamp?

Hohenhameln-Mehrum Was passiert mit dem Grundstück am Mehrkamp?

Mehrum. Um weitere Flüchtlinge in der Gemeinde Hohenhameln aufnehmen zu können, wurde überlegt, für das Grundstück am Mehrkamp 12 in Mehrum die entsprechenden Beschlüsse einzuholen, so dass dort bei Bedarf in kurzer Zeit eine Flüchtlingsunterkunft für etwa zwölf Personen errichtet werden kann.

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Wird dieses gemeindeeigene Grundstück in Mehrum an die Nachbarn verkauft, oder soll hier bei Bedarf eine Unterkunft für Flüchtlinge entstehen? Diese beiden Optionen stehen zurzeit im Raum.

Quelle: ste

Diese Überlegungen waren auch Thema bei der Ortsratssitzung in Mehrum am 1. März. Die angrenzenden Nachbarn meldeten aber ebenfalls Interesse an dem Grundstück an. Nun überlegt die Gemeinde, ob sie das Grundstück veräußert und damit auch etwas Geld einnehmen würde, wie Bürgermeister Lutz Erwig auf Anfrage mitteilte. „Zudem hat sich die Flüchtlingssituation entspannt, so dass aktuell keine Flüchtlingsunterkunft benötigt wird“, so Erwig.

Nun werde also überlegt, ob das Grundstück an die Interessenten verkauft werden soll. Das Thema stehe in der nächsten Sitzung des nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschusses auf der Tagesordnung. Dieser werde es diskutieren und vermutlich auch eine Entscheidung treffen.

Zur Flüchtlingsunterbringung in der Gemeinde Hohenhameln teilte Erwig mit, dass „die Gemeinde natürlich immer nach bebaubaren Grundstücken Ausschau hält. Aktuell ist aber die Nachfrage nach Immobilien oder Mietwohnungen höher“, so Erwig weiter. „Aktuell kann die Gemeinde wohl noch rund 70 Flüchtlinge aufnehmen“, erklärte Erwig. Er meinte aber auch, dass nun erst einmal abgewartet werden muss, was die nächsten Monate für Neuigkeiten bringen.

Hintergrund: Nachdem die Balkanstaaten wie Mazedonien, Serbien, Kroatien und Slowenien in den vergangenen Tagen verstärkte Grenzkontrollen und eine Tagesobergrenze eingeführt haben, ist die sogenannte Balkanroute faktisch dicht. Die Flüchtlinge sitzen fest und kommen in deutlich geringerer Zahl nach Deutschland. Allein in Griechenland warten derzeit rund 36.000 Flüchtlinge, die nicht über die mazedonische Grenze gelassen werden.

jaw

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