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Was Mozart beim Kegeln komponierte

Soßmar Was Mozart beim Kegeln komponierte

Soßmar. Einen musikalischen Hochgenuss erlebten die etwa 50 Zuhörer am Samstagabend in Hummers Kultursalon mit dem Wupper-Trio.

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Das Wupper-Trio (von links): Sayaka Schmuck, Gesa Lücker und Axel Hess.

Quelle: oh

Das Wupper-Trio, ein junges Ensemble aus Musikern des Wuppertaler Sinfonieorchesters mit Sayaka Schmuck (Klarinette), Axel Hess (Violine und Viola), und der Pianistin Gesa Lücker (Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln) spielte ein höchst abwechslungsreiches, tiefgründiges und spannungsgeladenes Programm.

Die Musiker begannen mit dem Trio für Klarinette, Viola (Bratsche) und Klavier KV 498 von Wolfgang Amadeus Mozart, dem sogenannten Kegelstatt-Trio“. Der Überlieferung nach komponierte Mozart das Trio während einer Kegelpartie im Sommer des Jahre 1786. Inwieweit die Anekdote der Wahrheit entspricht, lässt sich heute nicht mehr sagen. Sicher ist aber, dass die Komposition für eine Aufführung in Mozarts privatem Umfeld bestimmt war und er selbst die Bratsche gespielt hat. Das Wupper-Trio spielte das Stück mit hinreißendem Charme.

Die folgenden drei Stücke aus „Acht Stücke“ op. 83 von Max Bruch entstanden in Anlehnung an die romantischen Ideale von unter anderem Johannes Brahms. Im zweiten Teil spielte Gesa Lücker zwei Klavierstücke aus „Drei Klavierstücke“ op. 946 für Klavier solo von Franz Schubert. Er schrieb diese Stücke kurz vor seinem Tod, und sie wurde erst später von Johannes Brahms veröffentlicht. Lücker ließ die Todesnähe von Schubert in ihrer Interpretation erahnen. Das Publikum lauschte ergriffen dieser aufwühlenden Musik.

Heiterer wurde es dann zum Schluss des Konzertes, als das Trio die mitreißenden Tangos von Astor Piazzolla intonierte. Hier zeigte sich noch einmal die große Kunst dieses fantastischen Trios. Es war mehr als das Zusammenspiel von drei Meistern ihrer Instrumente, sondern eine Einheit, in der jeder auf den anderen hörte und reagierte.

Mit der Zugabe „Oblivion“ von Piazzolla verzauberte das Trio noch einmal das Publikum. „Ach, war das wunderbar“, hörte man beim Rausgehen.

red

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