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Warnstreik bei Nordzucker

Hohenhameln Warnstreik bei Nordzucker

Braunschweig/Clauen. „Hoffentlich haben die Arbeitgeber aus den Warnstreiks gelernt“, sagte Manfred Tessmann, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG), Region Süd Ost Niedersachsen, gestern zu den Teilnehmern der Warnstreik-Kundgebung vor der Nordzucker-Unternehmenszentrale in Braunschweig. Mit dabei waren auch Arbeitnehmer aus Clauen.

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Gestern demonstrierten mehr als 280 Beschäftigte der Nordzucker AG vor der Unternehmenszentrale in Braunschweig.

Quelle: oh

Mehr als 280 Beschäftigte aus allen Standorten der Nordzucker AG - darunter nach Tessmanns Angaben auch der Zuckerfabrik Clauen - beteiligten sich an den Warnstreiks, um sich für höhere Löhne einzusetzen.

Tessmann begründete die Aktion wie folgt: „Die Arbeitgeber der Zuckerindustrie müssen begreifen, dass sie mit einem Angebot in der dritten Verhandlungsrunde von mickrigen 1,4 Prozent für 2016 und 1,4 Prozent in 2017 - als Lohnerhöhung bezeichnet - das Maß des Erträglichen überschritten haben.“

Für die Beschäftigten in der deutschen Zuckerindustrie fordert die NGG ein Lohn-Plus von 4,5 Prozent über ein Jahr, von dem allein im Werk Clauen rund 160 Menschen profitieren würden. An allen deutschen Standorten zusammen sind es fast 1300 Beschäftigte.

Am kommenden Donnerstag, 30. Juni, findet in Hannover die vierte Tarifrunde statt. „Wenn da nicht der Knoten platzt, platzt den Beschäftigten der Zuckerindustrie in der Bundesrepublik Deutschland endgültig der Kragen“, erklärte Tessmann.

Sollten sich die Arbeitgeber der Zuckerindustrie nicht bewegen, schließt die NGG weitere - auch unbefristete - Streiks nicht aus. Tessmann prophezeit: „Dann geht kein Gramm Zucker mehr aus den Fabriken!“

Den Verweis auf das Ende der Quotenregelung ab 2017 und das damit einhergehende Auslaufen der staatlichen Rüben-Förderung lässt er nicht gelten, denn die Branche stehe auf wirtschaftlich soliden Beinen.

Statt an den Löhnen der Beschäftigten zu sparen, sollten „die Zucker-Chefs lieber ihre Profit-Gier drosseln“, gibt sich der Gewerkschafter kämpferisch.

wos

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