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Vortragsreihe des Klinikums machte Halt in Hohenhameln

Hohenhameln Vortragsreihe des Klinikums machte Halt in Hohenhameln

Hohenhameln. Die Ärzte des Peiner Klinikums stellen sich im Landkreis persönlich vor - mit einer Vortragsserie reisen sie derzeit durch die verschiedenen Gemeinden. Nun machten sie Halt im Hohenhamelner Dorfgemeinschaftshaus, um die knapp zwei Dutzend interessierten Zuhörern zu informieren. Thema waren erweiterte Bauchschlagadern sowie Geburt und Behandlung gynäkoligscher Krankheiten.

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Die knapp zwei Dutzend Gäste hörten interessiert zu.

Quelle: in

Dr. Stefan Slatkowsky, Chefarzt im Peiner Klinikum für operative und endovasculäre Gefäßchirurgie, brachte den Zuhörern die Gefahren einer erweiterten Bauchschlagader nahe. 80 Prozent der Betroffenen haben keine Beschwerden, daher ist die Früherkennung wichtig. Sie kann bei einer Ultraschalluntersuchung erkannt werden, die ab dem 65. Lebensjahr regelmäßig vorgenommen werden sollte.

Gefahr bestehe, dass ein Riss des Aneurysmas den Patienten in Lebensgefahr bringt. Mittels einer Präsentation zeigte Slatkowsky auch, wie bei einer Erkrankung behandelt wird: Neben dem Ersetzen des erweiterten Stückes der Aorta mit einer Prothese, gibt es den „endovaskulären“ Eingriff. Dabei wird die Prothese mittels Katheder durch die Leiste in die Aorta geschoben. Anschließend fließt das Blut durch die Prothese. „Das ist heute ein standardisierter Eingriff“, so der Chirurg.

Teil zwei des Abends war ein Vortrag von Thomas Heuer, dem Chefarzt der Gynäkologie im Klinikum. Er stellte unter anderem klar, dass Schwangerschaft und Geburt keine Krankheiten sind. „Dabei sollten Mediziner sich auch im Hintergrund halten, wenn sich keine Komplikationen ergeben“, sagte er. „Wir steuern auf eine Kaiserschnitt-Quote von 15 Prozent zu. Das ist gut“, betonte Heuer.

Nach der Geburt gehöre das Kind auch zur Mutter in das Wochenbett. Zusammenfassend betonte der Gynäkologie-Chefarzt, dass eine möglichst natürliche Geburt eben noch immer das beste für Mutter und Kind sei. Dabei muss die Geburt auch nicht im Bett erfolgen, schließlich „bekommt kein Säugetier seinen Nachwuchs auf dem Rücken liegend“, sagte Heuer mit einem Augenzwinkern.

in

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