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Vorstoß von Lutz Erwig: Kommt neue Krippengruppe im Kindergarten Clauen?

Clauen Vorstoß von Lutz Erwig: Kommt neue Krippengruppe im Kindergarten Clauen?

Clauen. Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) wünscht sich eine Krippengruppe im Kindergarten Clauen. Das wäre mit einem 550 000 Euro teuren Anbau verbunden. „Der Bedarf an Plätzen ist da“, sagt Erwig - und bekommt für seine Idee Unterstützung des Kindergarten-Teams.

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Karin Kaevel, Leiterin des Kindergartens „Klein Panama“ in Clauen: Sie begrüßt den Vorstoß von Bürgermeister Lutz Erwig (SPD), dort eine Krippe anzubauen.

Quelle: js

In der nächsten Gemeinderatssitzung (Anfang Juli) will Erwig dem Rat vorschlagen, eine Krippengruppe im Kindergarten „Klein Panama“ in Clauen zu gründen. „Dafür müsste man komplett neu anbauen“, sagt er. Ziel sei es, dort bereits im kommenden Jahr 15 Krippenplätze anbieten zu können. Zwar würde es für das mögliche Großprojekt nur verglichen mit den Gesamtkosten niedrige 100 000 Euro Fördergeld geben - doch weitere Krippenplätze seien notwendig.

Die Gemeinde könne die gesetzliche Betreuungsquote von 35 Projekt erfüllen - das sind in Hohenhameln etwas über 70 Plätze - der Bedarf für Kinder ab einem Jahr auf einen Krippenplatz sei aber deutlich höher. „Dieses Jahr müssten wir die Anträge für etwa 15 Kinder abweisen“, so Erwig. Eine neue Gruppe würde genau diese Größe haben. Außerdem sei „Klein Panama“ in Clauen ohnehin der einzige Kindergarten der Gemeinde ohne angeschlossene Krippe. In den Kindergärten Hohenhameln, Bierbergen, Soßmar und Equord gibt es bereits je 15 Plätze.

„Wenn wir erst bis zum nächsten Haushalt mit der Entscheidung für Clauen warten, dann wäre die Krippe frühestens 2016 fertig“, schildert Erwig die Eile. Sollte der Rat sich aber schnell für das Projekt entscheiden, „dann wäre der Anbau im Idealfall schon im Frühjahr oder Sommer nächsten Jahres fertig und wir könnten die Plätze anbieten“.

Bei den Kosten in Höhe von 550 000 Euro seien auch Arbeiten am Gebäudebestand beinhaltet, sagt Erwig: „Die Aktualisierung auf heutigen Standard wäre gut. Dann würde zum Beispiel ein behindertengerechtes Klo eingebaut.“ Der Anbau am bestehenden Kita-Gebäude (309 Quadratmeter) wäre übrigens 208 Quadratmeter groß.

Die Leiterin des Kindergartens „Klein Panama“, Karin Kaevel, ist begeistert von der Idee, „der Bedarf ist einfach da.“ Auch für die Krippenkinder sei ein gesonderter Anbau von Vorteil. „Kinder haben je nach Alter andere Bedürfnisse, und die jüngeren brauchen natürlich noch viel mehr Betreuung und Zuwendung. Durch den Anbau hätte man für sie einen Extra-Bereich, gleichzeitig aber auch die Nähe zu den größeren, von denen sie auch lernen können.“ Nicht zu unterschätzen sei, dass Kinder mit der Einrichtung einer Krippengruppe bis hinein in den Grundschulalltag in Clauen versorgt werden könnten. Kaevel: „Unser ganzes Team ist auf jeden Fall dafür.“

js

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